Viele Anfragen erreichen die Entsorgungsfirma. Klagen über die Behältergrößen müssen an die Stadt gerichtet werden.
MülltrennungDie gelbe Tonne gibt es in Bergisch Gladbach nur in zwei Größen

Die Stadt stellt den Bergisch Gladbachern gelbe Tonnen vor die Tür.
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Der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach ist es wichtig, noch einmal in aller Deutlichkeit klarzustellen, dass es nicht möglich ist, eine kleinere gelbe Tonne zu bestellen: Es stehen nur zwei Behältergrößen zur Verfügung, die 240-Liter-Tonne und die 1100-Liter-Tonne für Großwohnungen.
Das städtische Pressebüro bittet deshalb, die etwas irreführende Formulierung in seiner Pressemitteilung zur flächendeckenden Einführung der gelben Tonne zu entschuldigen. Der Passus lautet: „Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, einen Minder- oder Mehrbedarf anzumelden.“ Gemeint gewesen sei damit, die Anzahl der Tonnen, nicht die Größe, stellt Stadtsprecher Patrick Ortmanns klar.
Klagen wegen der Tonnengrößen müssen an die Stadt gerichtet werden
Nur noch in einer Übergangszeit vom 1. Oktober bis 31. Januar sind, wie berichtet, die gelben Säcke zur Entsorgung von Verpackungsmüll zulässig. Ab 1. Februar 2027 erfolgt die Abfuhr dann im ganzen Stadtgebiet ausschließlich über die neue gelbe Tonne.
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Laut Auskunft der Firma Neuenhaus hatte das Entsorgungsunternehmen keinerlei Einfluss auf die Ausgestaltung der Vereinbarungen, die die Stadt Bergisch Gladbach mit den Dualen Systemen ausgehandelt hat.
Klagen wegen der Tonnengrößen müssten deshalb an die Stadt gerichtet werden. Neuenhaus sei lediglich der Dienstleister. Zurzeit riefen viele Gladbacher an. Dabei gehe es auch um die Volumina der Tonnen. Die meisten wollten sich jedoch das Anlieferungsprozedere erklären lassen.

