Belkaw und Chargeunity haben gemeinsam mit der Stadt eine neue Ladesäule eingeweiht. Weitere Standorte sind bereits in Planung.
Acht weitere geplantIn Gladbach gibt es an der Belkaw-Arena eine neue Ladesäule für E-Autos

Zur Einweihung der neuen Ladesäule waren unter anderem Belkaw-Geschäftsführerin Silke Katharine Berger (r.) und Chargeunity-Co-Gründer Niklas Seitenspinner (l.) gekommen.
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Es gibt eine neue Säule in Bergisch Gladbach, eine von insgesamt neun geplanten. Sie ist zur Hälfte schwarz, zur Hälfte türkis, steht vor der Belkaw-Arena auf einem Parkplatz, daneben ein schwarzer Poller mit roten und weißen Streifen. Die Schriftzüge „Belkaw“ und „Chargeunity“ zieren sie, die Unternehmen haben die Ladesäule für E-Autos gemeinsam aufgestellt, um „Lücken im öffentlichen Ladenetz zu schließen und die Elektromobilität für Bürgerinnen und Bürger deutlich alltagstauglicher zu machen“, wie es in einer Mitteilung der Belkaw heißt.
Die Ladesäule steht nun für alle, die ihr E-Auto laden möchten, zur Verfügung. Besonders wichtig für die Belkaw: der Fokus auf Nachhaltigkeit. „Wir möchten möglichst vielen Menschen die Gelegenheit geben, sich nachhaltig fortzubewegen“, sagt Belkaw-Geschäftsführerin Silke Katharina Berger. Das mache Chargeunity möglich – ein Start-up-Unternehmen, das auf Ladesäulen spezialisiert ist (wir berichteten).
Wir wollen Ladesäulen dort errichten, wo sie wirklich gebraucht werden. Es kann sich ja nicht jeder eine Ladesäule zu Hause installieren lassen.
Wie die Belkaw mitteilt, stecke dahinter ein besonderes Konzept: Chargeunity wolle im Gegensatz zu klassischen Anbietern, die eher auf stark frequentierte Standorte für ihre Ladesäulen setzen würden, den Ausbau in Wohngebieten und bislang unterversorgten Lagen ermöglichen. So soll es neben der ersten Säule an der Belkaw-Arena weitere acht Ladesäulen im Stadtgebiet geben.
Und: Chargeunity sei auch weiterhin für zusätzliche Standorte offen. Aktuell etwa prüften sie eine Bürgeranfrage zur Heidkamper Straße. Dies könnte der zehnte Standort werden, so die Belkaw. „Wir wollen Ladesäulen dort errichten, wo sie wirklich gebraucht werden. Es kann sich ja nicht jeder eine Ladesäule zu Hause installieren lassen“, berichtete der Co-Gründer von Chargeunity, Niklas Seitenspinner.
Stadt zeigt sich erfreut über die neue Ladesäule an der Belkaw-Arena
Zur Eröffnung der Ladesäule vor der Belkaw-Arena war neben der Belkaw und Chargeunity auch die Stadt Bergisch Gladbach vertreten. Bei der Einweihung testeten die Vertreter vor Ort, wer die neue Säule am schnellsten mit dem Auto verbinden konnte. Als Sieger ging Patrick Ortmanns, Pressesprecher der Stadt, hervor. „Mit einer Zeit von 46,31 Sekunden“, wie Belkaw-Pressesprecherin Alina Bremer bestätigt.
Die Stadt zeigte sich erfreut über die neue Ladesäule für E-Autos. „Ich finde das Konzept toll und es freut mich, dass die Belkaw als regionaler Betreiber dabei ist“, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt Bergisch Gladbach, Ragnar Migenda bei der Einweihung.
