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Jecker CheckDiese drei erobern heute Abend Bergisch Gladbach

9 min
Prinz in spe Thomas III. (Schmitz, Mitte), Bauer Maurice (Jakobs) und Jungfrau Lea (Rodenbach) stoßen beim Uniformappell der Prinzengarde an.

Kommen aus Prinzengarde und Strunde-Pänz und sind ihrer Muttergesellschaft, der Großen Gladbacher KG, verbunden: Prinz in spe Thomas III. (Schmitz, Mitte), Bauer Maurice (Jakobs) und Jungfrau Lea (Rodenbach).

Angehendes Dreigestirn im jecken Check –  Was die Tollitäten in spe toll finden in ihrer Stadt und was nicht verraten sie im exklusiven Fragebogen.

Als Prinzengardisten und Tänzerin kennen sie den Karneval in- und auswendig – und werden ihn doch noch einmal ganz neu kennenlernen, wenn sie heute Abend zu Bergisch Gladbachs neuem Dreigestirn proklamiert werden. – und die Herzen der Jecken im Sturm erobern dürften.

Hück oder nie.
Motto des Dreigestirns 2025/2026

Denn Lea Rodenbach, Thomas Schmitz und Maurice Jakobs sind rheinische Frohnaturen durch und durch. Welche Botschaft sie den Jecken in dieser Session mitgeben möchten? Da brauchen die drei nicht lange zu überlegen: „Hück oder nie!“

So lautet auch ihr Motto, sie wollen Träume wahr werden lassen, und ermuntern auch die Jecken in der Session, mutig zu sein und Träume umzusetzen. Dabei geht für sie selbst ein ganz großer Traum in Erfüllung: einmal Prinz, Bauer und Jungfrau im Bergisch Gladbacher Dreigestirn zu sein. Und das noch in jener Session, in der die Prinzengarde ihr 60-jähriges Bestehen und die Muttergesellschaft Große Gladbacher KG den jecken 99. Geburtstag feiert.

Tollitäten verraten im Fragenbogen große Träume und kleine Geheimnisse

Welche Träume die Prinzengardisten Thomas Schmitz und Maurice Jakobs sowie Lea Rodenbach, die bei den Strunde-Pänz mit dem Tanzen begann und heute bei den Voiswinkeler Zunftfüchsen tanzt, sonst noch umtreiben, was sie in ihrer Stadt mögen und was nicht und was vielleicht nur wenige von ihnen wissen – das verraten der angehende Prinz Thomas III, Bauer in spe Maurice und die designierte Jungfrau Lea im Fragebogen der Redaktion. Auch haben sie uns einen Blick in ihr Fotoalbum werfen lassen und teilen frühe Karnevalserinnerungen.


Gassigeher mit Milchschnitte – Prinz Thomas III: (Schmitz)

Thomas Schmitz steht im Ringelhemd und mit Hütchen im Karneval an der Hand einer Erwachsenen.

Thomas Schmitz ging erstmal brav an der Hand mit.

Name: Thomas Schmitz

Spitzname: Eiloff, gegeben von Jan Nöhre und Domenik Eck

Alter: 46 Jahre

Das wollte ich als Kind mal werden: Feuerwehrmann oder Polizist

Das bin ich geworden: Groß- und Außenhandelskaufmann

Heutiger Beruf: Angestellt im Familienbetrieb Catering / Gastronomie

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich … unser Hund Lucky, weil er alles hat und überall mit hin darf.

Was kaum jemand von mir weiß: Bin ein offener Mensch und behalte selten etwas bei mir.

Mein liebster kölscher Spruch: Kannst Fierovend maache

Frühaufsteher oder Morgenmuffel? Frühaufsteher, ein Cappuccino und eine Milchschnitte reichen für ein Frühstück.

Wenn ich König von Bergisch Gladbach wäre, würde ich als Erstes … in die Villa Zanders einziehen und ein Herrenzimmer einrichten mit Dartscheibe und Kickertisch.

Was unser Prinzenführer über mich niemals glauben würde: Dass ich Elektromusik mag.

Meine „Superkraft“ im Dreigestirn: Lächeln und Humor.

Meine allererste Karnevalserinnerung: Ich war mal als Putzfrau verkleidet mit einem Kopftuch und einem Staubwedel. Ich habe mich nicht wohl gefühlt. Das war in der 5. Klasse. Da gibt es Gott sei Dank kein Foto von.

Seit wann schlägt dein Herz für den Fastelovend? So richtig in den Straßenkarneval Anfang der 2000er Jahre. 2008 Kontakt durch Katrin Hiltscher zur Prinzengarde. 2009/10 Anwärter.

Mein jeckstes Erlebnis in der fünften Jahreszeit: Am Rosenmontag auf der Spitze beim Dürscheider Zug lernte ich 2015 Ramona Kaiser richtig kennen.

Welcher Moment hat dir bewusst gemacht: Jetzt bin ich wirklich Prinz? In dem Moment, als ich das Ornat vom Schneider mit nach Hause nehmen durfte.

Kölsch sprechen … kann ich nicht fließend, aber immer wieder gerne.

Lieblingsverkleidung: Gardeuniform

Mein Lieblingskarnevalslied: „Schönste Stroß“ von den Höhnern

Unter der Dusche singe ich … eigentlich gar nicht, aber Musik läuft öfters.

Ein Prinz sollte niemals … abwertend sein und immer die richtigen Worte in den richtigen Momenten finden.

Mein Lieblingsort in Gladbach: das Krügerwäldchen, hier sind wir gerne mit dem Hund.

Gladbachs größter Pluspunkt: Heimat, die Menschen, Freunde.

Größtes Problem der Stadt: Marode Schulen, zu viele Diskussionen um wichtige Projekte, fehlende Event-und Feiermöglichkeiten.

Lieblingssportart: Gassi gehen

Lieblingsfußballclub: Schaue keine Bundesliga, im Notfall: 1. FC Köln

Lieber Düsseldorf als … Frankfurt oder Berlin

Was ich in GL mal machen möchte: Partylocation für Hochzeiten o. ä. aufbauen.

Im Kühlschrank habe ich immer: Milchschnitten

Mein Traumauto: Porsche GT 3 RS . . . ein immer bleibender Traum

Für Schokolade würde ich . . . in den Supermarkt fahren und was kaufen

Auf eine einsame Insel nehme ich mit: Moni, Hund und einen Schnorchel

Hobbys außerhalb des Karnevals: Malen mit Acryl, früher Autotuning, mittlerweile aber aus dem Alter raus.

Wenn's im Haushalt zur Sache geht, dann … wird im Wohnzimmer getanzt.

Von der Prinzengarde würde niemand glauben, dass . . . ich viel arbeite

Wenn ich eine Reise überallhin machen könnte, ich würde . . . Westamerika – oder die chinesische Mauer.

Aschermittwoch ist … die Zeit im Ornat vorbei, die Erinnerung aber bleibt.


Skifahrer mit Arktis-Traum – Bauer Maurice (Jakobs)

Marice Jakobs steht als Kind im Harlekinskostüm auf einem Rasenstück vor einem Holzhaus.

Maurice Jakobs übte sich früh als Harlekin im Karneval.

Name: Maurice Jakobs

Alter: 35 Jahre

Das wollte ich als Kind mal werden: groß und erwachsen.

Das bin ich geworden: leider groß und erwachsen.

Heutiger Beruf: Meister Elektrotechnik

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich . . . eine Gams, weil ich dann meine Zeit in der Bergen verbringen könnte.

Was kaum jemand von mir weiß: Gute Frage, ich bin grundsätzlich relativ offen.

Mein liebster kölscher Spruch: Et hätt noch immer joot jejange

Frühaufsteher oder Morgenmuffel? Definitiv Frühaufsteher!

Wenn ich König von Bergisch Gladbach wäre, . . . würde ich als Erstes allen Menschen dieser tollen Stadt für die Karnevalszeit frei geben.

Meine „Superkraft“ im Dreigestirn: In stressigen Situationen die Ruhe bewahren und hoffentlich für ordentlich Stimmung sorgen.

Meine allererste Karnevalserinnerung: Der Karnevalszug in Bergisch Gladbach, was gibt es tolleres als Kamelle?!

Seit wann schlägt dein Herz für den Fastelovend? Dem Karneval fühle ich mich schon seit meiner Kindheit verbunden. Irgendwann packte mich dann der Reiz, etwas aktiveren Karneval machen zu wollen und so bin ich zur Prinzengarde gekommen.

Mein jeckstes Erlebnis in der fünften Jahreszeit: Ich glaube das jeckste Erlebnis steht mir/uns noch bevor.

Welcher Moment hat dir bewusst gemacht: Jetzt bin ich wirklich Prinz? Richtig kann ich es immer noch nicht fassen. Was es mir allerdings ein wenig bewusster gemacht hat, waren die Glückwünsche nach der offiziellen Vorstellung. Das war schon überwältigend.

Kölsch sprechen . . . ist schön wenn man es kann und anwendet, ich gebe mir Mühe.

Lieblingsverkleidung – außer Ornat: Das ist ganz klar: Die Uniform der Prinzengarde!

Mein Lieblingskarnevalslied: Da gibt es etliche, ich mag die alten Lieder der Bläck Fööss sehr gerne.

Unter der Dusche singe ich . . . meistens nicht, das mag ich meinen Mitmenschen nicht antun.

Mein kölsches Lieblingsgericht: Mettbrötchen, Himmel und Ääd

Ein Bauer sollte niemals . . . negative Stimmung verbreiten und immer mit Herz und Seele dabei sein, so dass alle Jecken eine tolle Zeit haben.

Mein Lieblingsort in Bergisch Gladbach: Einen richtigen Lieblingsort habe ich nicht, es gibt einfach viele schöne Orte, sei es irgendwo in der Stadt oder im Grünen.

Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt: Die Herzlichkeit der Menschen, die in dieser Stadt leben.

Meine Lieblingssportart: Wenn ich selber in den Genuss von Sport komme, dann ist es Ski fahren.

Mein Lieblingsfußballclub: 1.FC Köln

Lieber Düsseldorf als … ich verstehe die Frage nicht.

Im Kühlschrank habe ich immer: Ein lecker Kölsch.

Mein Traumauto: Ein schöner alter Porsche 911.

Für Schokolade würde ich . . . niemals ein Kölsch stehen lassen.

Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen: Meine Frau, irgendetwas, um Musik zu hören und einen lebenslangen Vorrat an Sonnencreme.

Wenn's im Haushalt zur Sache geht, . . . dann pack ich mit an – meistens.

Wenn ich eine Reise überallhin machen könnte, . . . ich würde gerne die ganze Welt sehen, anfangen würde ich dann beispielsweise mit Japan oder der Arktis.

Aschermittwoch ist . . . noch in weiter Ferne, lass uns da besser noch nicht drüber reden . . .


Passionierte Tänzerin ist in Gronau groß geworden – Jungfrau Lea (Rodenbach)

Lea Rodenbach steht mit einem Tanzmariechenkostüm in einer Hausdiele.

Lea Rodenbach in jungen Jahren als Tanzmarie.

Name: Lea Rodenbach

Spitzname: Lele (so nennen mich meine Freunde, Häslein (nennen mich meine Eltern)

Alter: 22 Jahre

Das wollte ich als Kind mal werden: Prinzessin

Das bin ich geworden: Ich mache eine Ausbildung zur Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich … ein Elefant, weil ich tollpatschig und verpeilt bin.

Was kaum jemand von mir weiß (und hoffentlich auch nicht weiter erzählt): Mein Geheimnis

Mein liebster kölscher Spruch: Et hätt noch immer joot jejange.

Frühaufsteher oder Morgenmuffel? Ich bin Morgenmuffel, am besten dann erst mal nicht mit mir reden.

Wenn ich Königin von Bergisch Gladbach wäre, würde ich als Erstes . . . die 30er-Zonen auf Tempo 50 erhöhen.

Was unser Prinzenführer über mich niemals glauben würde: Dass ich total verpeilt bin.

Meine „Superkraft“ im Dreigestirn: Tanzen und Stimmung verbreiten.

Seit wann schlägt dein Herz für den Fastelovend – und wie kam dein Weg in die Strunde-Pänz? Mein Herz schlägt für den Karneval, seit ich denken kann. Ab 2016 war ich bei den Strunde-Pänz, heute tanze ich bei den Voiswinkeler Zunftfüchsen.

Mein jeckstes Erlebnis in der fünften Jahreszeit: Mit meinem Verein Voiswinkeler Zunftfüchse durch die Säle zu ziehen.

Welcher Moment hat dir bewusst gemacht: Jetzt bin ich wirklich Jungfrau im Dreigestirn? Der Moment, als ich zum ersten Mal das Ornat anhatte (beim Fotoshooting).

Kölsch sprechen … kann ich leider nicht, würde es aber gerne können.

Lieblingsverkleidung – außer Ornat: Meine Tanzuniform

Mein Lieblingskarnevalslied: „Heimat es“ von den Paveiern

Unter der Dusche singe ich … derzeit unser eigenes Sessionslied.

Mein kölsches Lieblingsgericht: Halve Hahn

Eine Jungfrau im Dreigestirn sollte niemals … laut pupsen und immer fröhlich sein.

Mein Lieblingsort in Bergisch Gladbach: Gronau, weil ich dort groß geworden bin.

Bergisch Gladbachs größter Pluspunkt: Gronau (mein Zuhause)

Das größte Problem der Stadt: die 30er-Zonen

Meine Lieblingssportart: Karnevalstanz

Mein Lieblingsfußballclub: 1. FC Köln

Lieber Düsseldorf als … als dran vorbeischwimmen.

Im Kühlschrank habe ich immer: ein kaltes Kölsch

Mein Traumauto: Audi RS Q8

Für Schokolade würde ich . . . Chips bevorzugen.

Auf eine einsame Insel würde ich mitnehmen: Meinen Freund, meine Eltern und meine Schwester.

Ich kann unwiderstehlich gut . . . HoloBolo kochen (Spaghetti Bolognese mit Hollandaise).

Das peinlichste Erlebnis meines Lebens: Ich bin wie ich bin.

Hobbys außer Karneval: Ich fahre Ski seit dem zweiten Lebensjahr

Wenn's im Haushalt zur Sache geht, dann … selbst ist die Frau.

Meine Lieblingsband: Paveier

Von der Prinzengarde würde niemand glauben, dass . . . sie sympathisch, lustig und achtsam sind.

Wenn ich eine Reise überallhin machen könnte, ich würde . . . gerne mal nach Island.

Aschermittwoch ist … nicht alles vorbei, Karneval ist für mich das ganze Jahr.

Wer das neue Dreigestirn persönlich kennenlernen möchte und keine Karten für die Proklamation heute Abend ergattern konnte – am Samstag, 17. Januar verkaufen Prinz Thomas III., Bauer Maurice und Jungfrau Lea zusammen mit der Prinzengarde und Aktiven des Vereins „Bürger für uns Pänz“ Gläser mit Dreigstirns-Konterfei zugunsten der Arbeit von „Bürger für uns Pänz“ in der Rhein-Berg-Galerie an der Fußgängerzone. Zudem gibt's dort ein buntes karnevalistisches Programm, durch das Große-Gladbacher-Präsident Alexander Pfister führt.