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Cold Case nach 30 JahrenPolizei rollt Mord an Rösrather Kioskbetreiber neu auf

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Ein Foto von Mordopfer Muhittin Güney ist neben einem am Tatort gefundenen Mercedes auf einem Fahndungsplakat der Polizei zu sehen.

Mit diesem Foto von Muhittin Güney und einem am Tatort gefundenen Mercedes versucht die Polizei Hinweise zu einem Mord aus dem Jahr 1996 zu bekommen.

31-jähriger Betreiber von „Mufti's Treff“ in Rösrath-Rambrücken wurde 1996 erstochen und angezündet – 5000 Euro Belohnung für entscheidende Hinweise

Fast 30 Jahre nach dem gewaltsamen Tod des Rösrather Kioskbetreibers Muhittin Güney hofft die Polizei auf einen Durchbruch. Die Ermittlungsgruppe Cold Cases der Kölner Polizei hat den ungeklärten Mordfall neu aufgerollt und wendet sich mit Fahndungsplakaten an die Öffentlichkeit. Die Staatsanwaltschaft Köln setzt für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung von 5000 Euro aus.

Muhittin Güney war vielen Menschen in Rösrath-Rambrücken als Betreiber des Kiosks „Mufti's Treff“ bekannt. Daneben führte der damals 31-Jährige auch das Sonnenstudio „Miami Sun“ in Köln-Vingst und pflegte nach Angaben der Ermittler zahlreiche Kontakte ins Kölner Umland.

Obduktion ergab, dass Güney durch mehrere Messerstiche getötet worden war

Am frühen Morgen des 29. Mai 1996 entdeckten Spaziergänger seine Leiche auf einem Waldweg am Alten Deutzer Postweg in Köln-Ostheim. Die Obduktion ergab, dass Güney durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper getötet worden war. Anschließend übergossen der oder die Täter den Leichnam mit Benzin und setzten ihn in Brand. In der Nähe fanden Polizeibeamte seinen dunkelgrauen Mercedes.

Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten die Hintergründe der Tat bis heute nicht aufgeklärt werden. Nun hat die neue Leiterin der Ermittlungsgruppe Cold Cases, Kriminalhauptkommissarin Melanie Düppen, mit ihrem Team die damaligen Spuren erneut ausgewertet. Dabei seien neue Ermittlungsansätze entstanden. Mit den jetzt veröffentlichten Fahndungsplakaten hoffen die Ermittler auf Menschen, die sich nach fast drei Jahrzehnten vielleicht doch noch an entscheidende Beobachtungen erinnern oder Informationen weitergeben können, die bislang nicht bekannt waren.

Gesucht werden Zeugen, die Verdächtiges in Köln-Ostheim beobachtet haben

Gesucht werden insbesondere Zeugen, die in der Nacht zum 29. Mai 1996 im Bereich des Alten Deutzer Postwegs in Köln-Ostheim verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu möglichen Tatverdächtigen machen können.

Hinweise nimmt die Polizei Köln unter Telefon (02 21) 22 90 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.