Drei von fünf betroffenen Kraftwerksblöcken im Rheinland produzieren wieder. Warum ein Block erst später ans Netz geht, erklärt RWE Power.
Drei Kraftwerksblöcke laufen wiederVollbetrieb erst kommende Woche nach Angriff auf Umspannwerk in Bergheim

Der Anschlag auf das Umspannwerk Bergheim hatte Auswirkungen auf fünf Kraftwerksblöcke.
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Nach dem Angriff auf das Umspannwerk in Bergheim im Rheinland wird die volle Kraftwerkskapazität erst in der kommenden Woche und damit später als zunächst vermutet wieder bereitstehen. Seit Mittwochabend sind drei der insgesamt fünf betroffenen Kraftwerksblöcke wieder am Netz.
Nach neuen Angaben von RWE Power wird die Wiederinbetriebnahme von Kraftwerksblock K am Standort Niederaußem voraussichtlich am kommenden Dienstag erfolgen. Als Grund für die spätere Wiederinbetriebnahme des Kraftwerksblocks nannte ein Sprecher von RWE Power notwendige Prüfungen.
Zwei Kraftwerksstandorte betroffen
Noch am Mittwoch war das Unternehmen davon ausgegangen, dass der Kraftwerksblock Niederaußem K wie der Block Niederaußem G im Laufe des kommenden Wochenendes wieder ans Netz genommen werden könnte. Bei dem Kraftwerksblock Niederaußem G bleibe es bei dieser Einschätzung.

Im Kraftwerk Niederaußem sind zwei Blöcke noch vom Netz.
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Infolge des Angriffs auf das Umspannwerk in Bergheim nahe Köln am Dienstagabend waren laut RWE Power fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke an den Kraftwerksstandorten Niederaußem und Neurath vom Netz gegangen.
Diese fünf Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier mit einer grundsätzlichen Kapazität von insgesamt rund 4.200 Megawatt speisten zum Zeitpunkt des Vorfalls rund 3.000 MW benötigte Leistung ins Netz ein, erklärte RWE Power.
„Unterschiedliche Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme erforderlich“
An beiden Standorten von RWE Power ging jeweils ein Kraftwerksblock am Mittwochvormittag wieder ans Netz: In Neurath der Block G und in Niederaußem Block H. In Neurath folgte der Block F am Mittwochabend. Damit sind die beiden betroffenen Kraftwerksblöcke in Neurath wieder in Betrieb.
„Je nachdem, in welchem Betriebszustand die Anlagen zur Zeit des Ausfalls waren, sind unterschiedliche Maßnahmen für die Wiederinbetriebnahme erforderlich“, erklärte der Sprecher. Dazu gehöre, dass wichtige Komponenten zunächst vollständig auskühlen müssen, bevor sie wieder in Betrieb genommen werden können. „Daraus resultieren dann auch unterschiedliche Zeitpunkte.“ (dpa/red)
