Im kommenden Jahr soll es unter dem Motto „Ov echte Bröhler oder net, se fiere alle met!“ in Brühl rund gehen.
Erfolgreiche SessionKarnevalisten in Brühl präsentieren Motto und geben Geheimnis preis

Der Brühler Bürgermeister Dr. Marc Prokop (l.), Georg Müller als Präsident des Festausschusses Brühler Karneval (M.) und Martin Lösch von den Stadtwerken präsentierten das Karnevalsmotto für die nächste Session. Es lautet: „Ov echte Bröhler oder net, se fiere alle met!“
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Dem Abschluss des Karnevals beim traditionellen Fischessen wohnte selten so viel Anfang inne. Festausschuss-Präsident Georg Müller und Präsidiumsmitglied Wolfgang Fritz durften nicht nur mit „Ov echte Bröhler oder net, se fiere alle met!“ das nächste Sessionsmotto bekanntgeben, sondern auch ein bislang gut gehütetes Geheimnis preisgeben und drei Frauen nach vorne bitten, die bald zu den Gesichtern des Brühler Fastelovend gehören werden.
Kerstin Krips (Treue Husaren) sowie Sonja Rohrbach und Kristina Spreinat (beide KG Brühl-West) werden aller Voraussicht nach in der kommenden Session das erste Damendreigestirn der Stadt stellen. Dies ist ein Novum und zugleich das Ende der Suche nach erwachsenen Tollitäten, die noch für die gerade zu Ende gegangene jecke Zeit erfolglos geblieben war.
„Das freut uns sehr. Ein Dreigestirn gehört dazu und repräsentiert die Stadt“, findet Fritz. Die drei sind begeisterte Karnevalistinnen, haben sich auf eigene Initiative und unabhängig voneinander beworben und halten es mit der Tradition. „Wir werden daher Prinz, Bauer und Jungfrau sein und nicht Prinzessin oder Bäuerin“, kündigt Rohrbach an.
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Wer welchen Posten besetzt, wurde nicht verraten. Klar ist aber das Datum, an dem es ernst wird: Die Proklamation begleitet von namhaften Kräften des Karnevals wird am 3. Januar 2027 steigen, einen Tag nach der Inthronisierung der noch nicht benannten Kindertollitäten und – wie Müller betonte – nur zwei Tage nach Neujahr.

Sonja Rohrbach (Mitte), Kerstin Krips (l.) und Kristina Spreinat (r.) wollen das erste Damendreigestirn Brühls stellen. Sehr zur Freude von Prinzenführer Wolfgang Fritz.
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Es wird also eine kurze Session, mit wenigen Wochenenden für gewohnt viele Veranstaltungen. Die können sich laut Müller in Brühl sehen lassen. „Der einzige Unterschied zu den Sitzungen in Köln besteht im günstigeren Preis“, sagt der Brühler Chefkarnevalist. Müller verwies auf die stimmungsvolle Kinderproklamation, auf die kleineren und den großen Umzug, also den Närrischen Elias mit rund 1900 Teilnehmern, bei dem alles gutgegangen sei. Angesichts dessen könne man den Regen beim Rathaussturm verschmerzen.
Müller dankte Unterstützern, der Stadt und seiner Frau, die ihm zuletzt bei Krankheit zur Seite gestanden habe, sowie Kinderprinzenführerin Susanne Ackermann, die einem Sechser im Lotto gleichkomme. Ein dickes Lob erhielt auch das Kinderdreigestirn um Prinz Phil I. (Pfeiffer), Bäuerin Hannah (Merkt) und Jungfrau Mia (Baxpehler). Dem konnte sich Bürgermeister Dr. Marc Prokop nur anschließen: „Ihr habt die Bühnen gerockt. Vielleicht wäre ein großes Dreigestirn neben Euch untergegangen“, rief Prokop den Tollitäten zu, die mit stehenden Ovationen verabschiedet wurden.

