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St.-Katharinen-HospitalSo hilft jetzt ein Roboter bei Hüft-Ops im Krankenhaus in Frechen

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Auf dem Bild ist ein Arzt in einem OP-Saal zu sehen.

Das von einem Roboterarm assistierte OP-Mako Verfahren für Hüftprothetik gibt es jetzt auch im Frechener St.-Katharinen-Hospital.

Der Mako-Roboterarm kommt nach der Knie-, ab sofort auch in der Hüftprothetik zum Einsatz. Infoveranstaltung für Patienten am 1. September.

Roboterassistierte Operationsverfahren finden immer öfter Anwendung in der modernen Medizin – auch im St.-Katharinen-Hospital in Frechen: Seit 2020 wird in der Klinik für Orthopädie und Sportmedizin unter der Leitung von Chefärztin Dr. Miriam Braun in der Knieprothetik bereits ein von einem Roboterarm assistiertes OP- Verfahren angewendet.

Der Mako-Roboterarm, so heißt das Gerät in der Fachsprache, kommt dabei zum Einsatz. Ab sofort kann diese Technik auch in der Hüftprothetik in Frechen angeboten werden. Damit sei das St.-Katharinen-Hospital Frechen im Köln/Bonner und Aachener Raum der einzige Anwender dieser modernen OP-Technik, teilt die Klinik mit.

Frechen: 3D-Modell wird aus einem CT erstellt

„Das Operationsverfahren basiert auf einer exakten Planung der Implantat-Positionierung am 3D-Modell, welches aus einem CT erstellt wird“, erklärt Braun: „Hierdurch kann eine optimale Positionierung des Implantats unter Berücksichtigung der individuellen knöchernen Anatomie erfolgen.“

Dies mache insbesondere bei anlagebedingten oder arthrosebedingten Fehlstellungen wie etwa einer Dysplasie (Minderausprägung der knöchernen Hüftpfanne) oder einer Protrusion (arthrosebedingte Wanderung der Pfanne Richtung Becken mit knöcherner Defektsituation) den Patientenvorteil aus. 

Über die Knochenpräparation mit dem Roboterarm könne die Planung der Implantat-Positionierung exakt umgesetzt werden. Zusätzlich biete die Planung im 3D-Modell die Möglichkeit, funktionelle Fehlstellungen des Beckenknochens aufgrund von Erkrankungen oder Voroperationen der Lendenwirbelsäule zu berücksichtigen.

„Der Roboterarm übernimmt nicht die Operation, sondern dient dem Operateur als effizientes Hilfsmittel. Er wird stets manuell geführt, was eine entsprechende Profession in der Anwendung erfordert. Die Operation erfolgt nach wie vor über den minimalinvasiven muskelschonenden Zugang“, erläutert Braun.


Infoveranstaltung für Patienten

Für Interessierte findet am Dienstag, 1. September, 17 Uhr, im Untergeschoss des Krankenhauses, Kapellenstraße 1-5, eine Patientenveranstaltung zu dem Thema Robotik-Verfahren in der Hüftprothetik mit einer Live-Hüft-OP am Kunstknochen statt. Zudem werden Vorträge angeboten und es können Fragen gestellt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos im Internet.