Erstmals feierten Katholiken aus ganz Hürth das Hochfest Fronleichnam mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Prozession.
ProzessionGläubige aus allen Hürther Stadtteilen rücken zu Fronleichnam zusammen

Mit der Fronleichnamsprozession trugen Katholiken aus allen Stadtteilen ihren Glauben auf die Straße.
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Zum ersten Mal kamen in Hürth Gläubige aus allen Stadtteilen zur gemeinsamen Feier des Fronleichnamsfestes mit traditioneller Prozession zusammen. Wegen der unsicheren Wetterlage wurde der unter freiem Himmel geplante Gottesdienst kurzfristig vom Otto-Räcke-Platz am Bürgerhaus in die benachbarte Pfarrkirche St. Severin verlegt.
An Fronleichnam, dem „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, bringen Katholiken öffentlich ihren Glauben zum Ausdruck, dass Gott in Brot und Wein mitten unter ihnen ist. Gefeiert wird die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Als Zeichen für die Gegenwart Jesu wird dazu eine Monstranz mit einer geweihten Hostie in einer feierlichen Prozession durch die Straßen getragen. Gefeiert wird Fronleichnam am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, 60 Tage nach Ostern.
Hürth: Segensaltar an der Musikschule
Nach dem Festgottesdienst in St. Severin zog die von den Messdienern, Geistlichen und den diesjährigen Kommunionkindern angeführte Prozession durch die mit Fahnen geschmückten Straßen von Hermülheim. Ihnen schlossen sich die Schützen und die Gemeindemitglieder an. An der Josef-Metternich-Musikschule gab es eine Zwischenstation mit Segensaltar als Gebetsstation. Anschließend kamen die Gläubigen zum gemütlichen Ausklang im Gemeindehaus zusammen, wo auch eine kleine Stärkung gereicht wurde.
Pfarrer Dr. Stephan Kremer sieht das zusammengelegte Fronleichnamsfest als Chance, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und als Gemeinde zusammenzuwachsen. „Mit der Prozession tragen wir Jesus zu den Menschen, so dass er auch außerhalb der Kirche sichtbar wird“, sagte Kremer. Fronleichnam erinnere daran, dass Kirche nicht nur innerhalb von Gebäuden stattfinde, sondern mitten im Leben der Menschen, so die Gemeindevertreter.

