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Die lustigsten KarnevalswitzeDarüber lachen die jecken Profis an Rhein und Erft

4 min
Das Foto zeigt einen lachenden Clown im Karneval.

Lachen ist gesund! Über diese Witze lachen die Karnevalisten selbst. (Symbolbild)

Vom Papst in der Sauna bis Tünnes und Schäl: Karnevalsprofis und Nachwuchsjecken aus dem Rhein-Erft-Kreis verraten ihre Lieblingswitze.

Michael Offizier, Mitglied der Prinzengarde Frechen

Michael Offizier, Mitarbeiter der Pressestelle Frechen, ist seit 2009 bei der Prinzengarde Frechen, seit 2015 Senator.

Michael Offizier, Mitarbeiter der Pressestelle Frechen, ist seit 2009 bei der Prinzengarde Frechen, seit 2015 Senator.

Michael Offizier ist Mitarbeiter der Pressestelle der Stadt Frechen und Senator bei der Prinzengarde Frechen. Er gibt seinen Lieblingswitz rund um einen Saunagang zum Besten – „frei nach dem Bergischen Jung Willibert Pauels“, so Offizier. „Kardinal Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., hat Papst Johannes Paul II. dazu überredet, mit ihm in die Sauna zu gehen. Der aus Polen stammende Papst zögert erst, aber ist danach vom Saunagang begeistert und sagt: ‚Joseph, morgen gehen wir wieder in diese Sauna.‘ Joseph Ratzinger antwortet: ‚Das geht nicht. Morgen ist gemischte Sauna.‘ Papst Johannes Paul II. fragt: ‚Gemischte Sauna? So etwas gibt es?‘ Joseph Ratzinger: ‚Ja, ja!‘ Papst Johannes Paul II.: ‚Mit Evangelischen?‘"

Robert Lepper, Präsident der Bedburger Narrenzunft

Zu sehen ist Karnevalist Robert Lepper.

Robert Lepper ist Präsident der Bedburger Narrenzunft (BNZ).

Robert Lepper ist Präsident der Bedburger Narrenzunft. Sein Lieblingswitz lautet: „Soll ich dem Ober sagen, dass die Suppe kalt ist?“ – „Das ist Gazpacho!“ – „Ok, soll ich Gazpacho sagen, dass die Suppe kalt ist?“

Guido Görtz-Förderer, KG Frechen 333

Guido und Christiane Görtz-Förderer von der Karnevalsgesellschaft KG 333.

Guido und Christiane Görtz-Förderer von der Karnevalsgesellschaft KG 333.

Guido Görtz-Förderer ist Mitglied der Karnevalsgesellschaft Frechen 333. Sein Lieblingswitz geht so: „Ich wollte gerade einen Witz über die Deutsche Bahn machen, aber ich weiß nicht, ob der ankommt.“

Sven Welter, Frontmann der Band Paveier aus Hürth

Das Foto zeigt Sven Welter auf der Bühne.

Sven Welter ist Frontmann der Band Paveier. Seinen Lieblingswitz hat ihm vor Jahren ein damals achtjähriger Gitarrenschüler erzählt.

Sven Welter ist Frontmann der kölschen Mundart- und Karnevalsband Paveier. Seinen Lieblingswitz habe ihm vor Jahren ein damals achtjähriger Gitarrenschüler erzählt, so der in Hürth lebende Musiker. Er lautet: „Gehen zwei Sandkörner am Strand entlang. Sagt das eine Sandkorn: ‚Hör mal Sandy, ich bin ein bisschen müde. Sollen wir uns ein wenig hinlegen?‘ Da sagt das andere Sandkorn: ‚Ach Sandro, nee, das ist mir zu voll hier.‘“

Georg Müller, Präsident des Festausschusses Brühler Karneval

Zu sehen ist Georg Müller auf einer Bühne.

Georg Müller, Präsident des Festausschusses Brühler Karneval

Georg Müller ist Präsident des Festausschusses Brühler Karneval. Der 66-Jährige von der KG Brühl-West ist in Brühl aufgewachsen und engagiert sich seit 26 Jahren im Karneval. Sein Lieblingswitz hat dann auch mit der närrischen Jahreszeit zu tun. Er lautet: „Ein Polizist fragt bei einer Verkehrskontrolle an Aschermittwoch einen Autofahrer: „‚Haben Sie noch Restalkohol vom Karneval?‘ – ‚Leider nein‘, antwortet der Autofahrer. ‚Wir haben alles ausgetrunken.‘

Tanzmäuse der KG Fidele Geister  Niederaußem-Auenheim, Bergheim

Das Bild zeigt die Tanzmäuse mit roten Westen und weißen Röcken.

Die Tanzmäuse der KG Fidele Geister Niederaußem-Auenheim reichten einen Karnevalswitz ein.

Die Tanzmäuse sind die jüngsten Jecken der KG Fidele Geister Niederaußem-Auenheim. Sie reichten gemeinschaftlich einen Karnevalswitz ein: „Was ist unsichtbar und stinkt nach Möhren? – Ein Kaninchenfurz.“

Monika Engels-Welter, Sitzungspräsidentin der KFD St. Germanus, Wesseling

Eine Frau, im Karnevalsoutfit, steht an einem Rednerpult.

Monika Engels-Welter steht im Karneval immer wieder in der Bütt.

Monika Engels-Welter leitet seit vielen Jahren die Karnevalssitzung der KFD St. Germanus. Als „En Frau für alle Fälle“ erzählt die CDU-Kommunalpolitikerin gern augenzwinkernd Geschichten aus Politik und Familie, wie diese: „Meine jüngste Tochter steht kurz vor dem Bachelor und hat sich beworben. Als sie vom Bewerbungsgespräch nach Hause kommt, sage ich zu ihr: ‚Na, wie war‘s?‘. ‚Mama‘, antwortete meine Tochter, ‚ich hatte die Stelle so gut wie sicher, doch dann sagt der Chef zu mir: Frau Welter, eins noch, Sie wissen ja, dass, wenn Sie bei uns anfangen wollen, Sie so viel arbeiten müssen wie zwei Männer!‘ Und ich frag: ‚Was hast du geantwortet?‘ – ‚Ich hab gesagt, dann tut es mir leid, eine Halbtagsstelle kommt für mich leider nicht in Frage!‘“

Theo (10), Page des Kinderprinzen Ben I. aus Kerpen-Horrem

Das Foto zeigt die jungen Jecken des Horremer Kinderdreigestirns.

Kinderprinz Ben (10, M.), Jungfrau Zoé (10, l.) und die Pagen, darunter Theo (10, 2.v.r.).

Der zehnjährige Theo, Page des Kinderprinzen Ben I. aus dem Kinderdreigestirn der KG Altstädter Blau-Wiess und der KG Große Horremer, weiß einen Witz zu erzählen, über den auch die Kleinsten lachen. „Welche Maus steht auf zwei Beinen? Micky Maus. Und welche Ente steht auf zwei Beinen? Dumme Frage. Alle Enten stehen auf zwei Beinen!“

Bernd Engels, Präsident der Löstije Donswieler aus Pulheim

Bernd Engels ist der Präsident der Löstije Donswieler aus Pulheim.

Bernd Engels ist der Präsident der Löstije Donswieler aus Pulheim.

Bernd Engels ist Präsident der Loestije Donswieler von 1984. Im Mittelpunkt seines Lieblingswitzes stehen zwei kölsche Originale: „Tünnes und Schäl wollen sonntags in die Kirche gehen. Tünnes hat aber noch e Butterbrot in de Hand. Schäl säht: ‚Damit kannst du nit in die Kirch. Lege dat Butterbrot hier unger die Brück. Gott passt schon op ding Butterbrot op.‘ In de Mess säht der Pastor: ‚Der liebe Gott ist bei uns allen!‘ Da steht Tünnes auf und ruft: ‚Nee, dat stimmt nit. Der iss doch bei minger Butterbrote.‘“

Prinzessin Frida I. (9), Kinderdreigestirn aus Erftstadt-Dirmerzheim

Das Bild zeigt eine Karnevalsprinzessin in rotem Ornat.

Prinzessin Frida I. führt das Kinderdreigestirn an.

Dirmerzheim hat in diesem Jahr erstmals ein Dirmerzheimer Kinderdreigestirn, das vom Funkencorps Rot-Weiß KG Erftstadt Dirmerzheim 1954 gestellt wird. Die neunjährige Prinzessin Frida I. nennt gleich zwei Lieblingswitze: „Was essen Autos am liebsten? Parkplätzchen.“ Und: „Treffen sich zwei Mäuse, und eine Fledermaus fliegt vorbei. Sagt die eine zur anderen: ‚Wenn ich groß bin, werde ich auch Pilot.‘“

Bäuerin Marlene (9), Kinderdreigestirn aus Erftstadt-Dirmerzheim

Das Bild zeigt eine Bäuerin eines Dreigestirns in rotem Ornat.

Bäuerin Marlene des 1. Dirmerzheimer Kinderdreigestirns.

Der liebste Witz der neunjährigen Bäuerin Marlene lautet: „Die Lehrerin sagt zur Klasse: ‚Ich lege fünf Eier hin und nehme zwei weg. Wie viele Eier habe ich dann noch übrig?‘ Schülerin Mia antwortet: ‚Ich wusste gar nicht, dass Sie Eier legen können.‘“

Jungfrau Lotti (6), Kinderdreigestirn aus Erftstadt-Dirmerzheim

Das Bild zeigt eine Jungfrau eines Dreigestirns in rotem Ornat.

Lotti ist die Jungfrau des 1. Dirmerzheimer Kinderdreigestirns.

Jungfrau Lottis (6) Lieblingswitz lautet: „Was ist ein Plätzchen unter einem Baum? Ein schattiges Plätzchen.“

Matthias Hennig, Präsident der KG Fidelio aus Elsdorf

Das Foto zeigt den Präsidenten in Gardeuniform.

Matthias Hennig ist Präsident der Elsdorfer KG Fidelio.

Matthias Hennig ist Präsident der Elsdorfer KG Fidelio. Auch sein Witz dreht sich um zwei kölsche Originale: „Tünnes un de Schäl sind auf der Beerdigung von ihrem Freund Pitter. Schäl wirft einen Strauß Blumen auf den Sarg. Tünnes wirf zwei Frikadellen hinterher. Schäl: ‚Tünnes, beste jeck? Wat soll dä Pitter domet, der kann die doch nit mieh esse.‘ Darauf Schäl: ‚Ja gläuvs do dann, hä dät ding Blome en de Vas stelle?‘“