Den Hinterbliebenen soll mit Geldspenden geholfen werden. Viele Sportler wollen ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
SpendensammlungViele wollen Familie der gestorbenen Frau aus Wesseling helfen

Der S.V. Salia Sechtem war für die verstorbene Frau aus Wesseling ein Stück Heimat. Vereinsmitglieder wollen nun die Hinterbliebenen unterstützen.
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Am Freitag (27. März) ist der letzte Funke Hoffnung erloschen, dass eine fast drei Wochen zuvor in Wesseling als vermisst gemeldete Frau noch leben könnte. Der Leichnam der 41-Jährigen war tags zuvor bei Köln-Weiß aus dem Rhein geborgen worden, der Abgleich von DNA-Spuren brachte die traurige Gewissheit.
Viele derer, die die Öffentlichkeit mit Aufrufen in sozialen Medien um Mithilfe bei der Suche nach der Wesselingerin gebeten hatten, wollen nun den Hinterbliebenen helfen. Tim van Dyck bittet auf der Onlineplattform gofundme.de um Geldspenden für die Familie. Er schreibt: „Mit ihrem Tod hat die Familie einen geliebten Menschen verloren. Sie war Lebensgefährtin, Mutter und ein geliebter Mensch. Ihr Fehlen hinterlässt eine tiefe Lücke, Schmerz und Trauer, die das Leben dieser Familie von nun an begleiten werden.“
Wesseling: Innerhalb eines Tages bereits 6300 Euro gesammelt
Die Verstorbene gehörte als Mutter eines Spielers „nicht nur zu unserer Salia-Familie, sondern war auch ein Mensch, der sich mit viel Herz eingebracht, angepackt und unterstützt hat. Gerade deshalb möchten wir in dieser schweren Zeit nicht nur in Gedanken an der Seite der Familie stehen, sondern auch ganz konkret helfen“. Van Dyck engagiert sich beim F.V. Salia Sechtem in Wesselings Nachbarstadt Bornheim.
Neben der Trauer kämen in diesen Tagen viele alltägliche, organisatorische und finanzielle Belastungen auf die Familie zu, die in einer solchen Zeit kaum allein zu bewältigen seien. „Mit dieser Spendenaktion möchten wir als Freunde, Wegbegleiter, Vereinsfamilie und Unterstützer helfen“, schreibt er weiter. Die Spenden sollen dort Entlastung geben, wo Hilfe gerade am dringendsten gebraucht werde – im Alltag, in der Organisation und in allem, was diese schwere Zeit ein wenig auffangen könne.
Innerhalb eines Tages nach Start der Spendensammlung waren am Montagabend (30. März) bereits 6300 Euro gesammelt worden. Das Spendenziel beläuft sich auf 13.000 Euro. (jtü)
