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Verkehrschaos in BonnWichtige A565-Rheinbrücke wegen neuer Schäden gesperrt

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Bonner Rheinbrücke A565

Die Bonner Nordbrücke ist bereits seit Februar für schwere Lkw gesperrt. (Archivbild)

Wegen erheblicher Mängel an der Tragkonstruktion wurde eine zentrale Rheinbrücke bei Bonn auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Eine für die Region Bonn zentrale Rheinquerung musste auf unbestimmte Zeit vollständig für den Verkehr blockiert werden. Wie die Autobahn GmbH als Grund angab, offenbarten jüngste Überprüfungen erhebliche Mängel an der Tragkonstruktion des Bauwerks auf der Autobahn 565. Diese Verbindung gilt als eine der Hauptverkehrsadern in dem Gebiet.

„Die Sicherheit der Menschen, die täglich über diese Brücke fahren, ist nicht verhandelbar“, erklärte Dirk Brandenburger, der technische Geschäftsführer der Autobahn GmbH. Er gestand ein, dass die Schließung beträchtliche Störungen für den regionalen Verkehr verursachen wird. In Kooperation mit den Behörden seien allerdings bereits Umleitungsstrecken ausgearbeitet worden.

Prüfung technischer Lösungen für Freigabe

Gegenwärtig werden technische Optionen evaluiert, um die Brücke erneut für Fahrzeuge zugänglich zu machen. Eine endgültige Beurteilung der Lage könne aber erst nach dem Ende der Analysen stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Sperrung aufrechterhalten.

Die komplette Sperrung wirkt sich nicht nur auf die Rheinbrücke aus, sondern auch auf verschiedene Autobahnanschlüsse im Bonner Raum. Infolgedessen entfallen wesentliche Verbindungsstücke zwischen der A59 und der A565. Wer in Richtung Koblenz unterwegs ist, kann von der A59 aus Köln und Königswinter nicht mehr auf die A565 auffahren. In der Gegenrichtung sind am Kreuz Bonn-Nord alle Übergänge zur A565 nach Siegburg blockiert.

Bauwerk aus den 1960ern schon länger marode

Auf der Brücke bestand schon seit Februar ein Verbot für Lkw mit einem Gewicht über 7,5 Tonnen. Vor dieser Einschränkung nutzten täglich ungefähr 100.000 Fahrzeuge die Querung, wovon mehr als fünf Prozent auf den Schwerlastverkehr entfielen.

Bei früheren Kontrollen wurden bereits diverse Beschädigungen an der Konstruktion aus den 1960er-Jahren dokumentiert. Ein geplanter Ersatzbau wird nach bisherigen Informationen nicht vor den 2030er-Jahren in Angriff genommen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.