Unter anderem hatte Bläck-Fööss-Sänger Mirko Bäumer ein echtes Heimspiel, die Kindertanzgruppen der Gesellschaften eröffneten den Abend.
PrunksitzungKG Quer durch de Waat gönnt in Hennef ihrem Prinzenpaar karnevalistische Spitzenkost

Die Kindergarde der Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef beim ersten öffentlichen Auftritt.
Copyright: Ralf Rohrmoser-von Glasow
Es war ein kluger Zug der Programmmacher der Karnevalsgesellschaft Quer durch de Waat: Gleich zu Anfang traten die Kindertanzgruppen verschiedener Vereine in der Halle Meiersheide in Hennef auf. Aufmerksame Zuschauerinnen und Zuschauer schenkten ihnen den Applaus, den sie verdient hatten. Und der Nachwuchs dankte es ihnen mit hingebungsvoller Performance und höchster Konzentration.
Zum ersten Mal vor großem Publikum überhaupt traten die Minis und die Kindergarde der Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef an. Schon erfahrener sind die Stadtsoldaten-Pänz: Immer ein kleiner und ein großer zusammen präsentierten den „Laridah“. Auf den eigenen Sitzungen hat auch das Jugendtanzcorps der Westerwaldsterne erste Erfahrungen gesammelt.

Das Publikum versank im Konfettiregen.
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Gleiches gilt für die Kindertanzgruppe der KG Rot-Weiß Bröl, mehrfach unterwegs dagegen sind die Kinder der Tanzsportgemeinschaft Rot-Weiß Söven. Allen gemeinsam war die Leichtigkeit, mit der sie ihr oftmals intensives Training in tänzerische Bewegung auf die Bühne brachten – ein großes Lob an ihre ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer.
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Literat Udo Lambertz aber servierte seinem Prinzenpaar und dem ausverkauften Saal noch etliche andere besondere Schmankerl. Immerhin ist die KG Quer durch de Waat in diesem Jahr die Komiteegesellschaft, die das Prinzenpaar stellt: Prinz Uli I. und Prinzessin Renate I. Da zogen sämtliche Vereine der Stadt durch den Mittelgang auf die Bühne und gleich wieder ab. Präsident Jörg Steinhauer galoppierte charmant durch die Ehrungen, bevor er den ersten Höhepunkt verkünden konnte: Guido Cantz.
Kreative Eigenkreationen bei Kostümen der Einheimischen
Der begrüßte die Blumenwiese links vor ihm im Publikum. Überhaupt die Kostüme: Die Hennefer warteten mit vielen fantasievollen Eigenkreationen auf. Josef Schmahl zum Beispiel hatte einen Streifen geschmolzenen Silbers durch sein Gesicht laufen, zumindest sah es so aus.

Josef Schmahl floss geschmolzenes Silber durchs Gesicht, er hat früher unter anderem Glocken gegossen.
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Nicht schlecht waren die gehäkelte Narrenkappe in Rot-Weiß, die Astronautenanzüge, die Steam-Punkerinnen und -punker. Kleiner Wermutstropfen für einige der Gäste: Für die Raucherinnen und Raucher war wegen des angekündigten Sturms kein Zelt aufgebaut, sie mussten im Regen stehen.
Die Husaren Grün-Weiß aus Siegburg lieferten eine tolle Tanzshow
Der Aufzug des Prinzenpaares war natürlich ein Triumphmarsch, die Husaren Grün-Weiß aus Siegburg geleiteten sie durchs närrische Volk auf die Bühne. Die Nachbarn aus der Kreisstadt lieferten dazu noch eine tolle Tanzshow, geprägt von Freude und begleitet von Live-Gesang. Akrobatischer ging es anschließend bei den Zippchens Funken zu – da gibt es gleich mehrfache verwandtschaftliche Beziehungen zu Präsident und Prinzenpaar.

Die Zippchens Funken warfen auch ihre Männer durch die Luft.
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Über ein Heimspiel konnte sich Bläck-Fööss-Frontmann Mirko Bäumer freuen, der nur ein paar Hundert Meter von der Halle entfernt wohnt, aber noch weitermusste zu weiteren Auftritten. Die atemberaubende Showtanzgruppe High Energy, die Rabaue, Rednerin Ingrid Kuhne, die Domstürmer – im zweiten Teil nach der rund 50-minütigen Pause ging es ordentlich zur Sache. Und dann folgte die traditionelle After-Show-Party mit DJ Wolfgang Meyer.
