Spich empfängt Homburg-Nümbrecht, Bad Honnef Gastgeber gegen Lindenthal und der FSV Neunkirchen-Seelscheid gastiert in Rheinbach.
LandesligaDem 1. FC Spich könnten vier Punkte zum Ligaverbleib reichen

Benjamin Krayer, Trainer beim FV Bad Honnef, geht mit seinem Team endspannt in den Schlussspurt.
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Vier Punkte aus den verbleibenden vier Spielen – so lautet Ralf Winiarz’ Vorgabe für den Saisonendspurt des Fußball-Landesligisten 1. FC Spich. Diese Ausbeute würde nach Ansicht des Sportlichen Leiters nämlich reichen zum Verbleib in der Liga. Vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SSV Homburg-Nümbrecht hat er den Rechenschieber ausgepackt. „Wenn wir vier Zähler holen, müsste Flittard ja schon sieben sammeln, um mit uns gleichzuziehen“, sagt Winiarz angesichts eines Drei-Punkte-Vorsprungs auf den ersten Abstiegsplatz. „Hinzu kommt, dass wir das deutlich bessere Torverhältnis verbuchen.“
Dass man nicht schon längst durchatmen kann, liegt an den jüngsten Ergebnissen (drei Niederlagen in Folge). Dabei verkauften sich die Spicher in Hohenlind (0:2), Bad Honnef (1:2) und Mondorf (0:1) ordentlich, doch am Ende entführte man keinen einzigen Punkt. Nun seien auf den Spicher Höhen kämpferische Tugenden gefragt und die Mannschaft müsse „alles in die Waagschale werfen, um möglichst schnell den vorzeitigen Ligaverbleib zu sichern“.
Es folgen die Partien in Marialinden, gegen Schlebusch und zum Abschluss beim FSV Neunkirchen-Seelscheid. „Bis dahin müssen wir durch sein“, sagt Winiarz. „Ich will nicht zum FSV fahren und noch in Abstiegsgefahr schweben.“ Ege Sentop ist nach seiner Sperre wieder mit von der Partie und könnte in der Innenverteidigung den Platz von Nico Bußmann übernehmen, der wegen der fünften Gelben Karte nicht mitwirken kann.
Natürlich wollen wir die Serie des Gegners stoppen und gleichzeitig Neunkirchen-Seelscheid unterstützen.
Der Spitzenreiter FSV Neunkirchen-Seelscheid peilt im Duell beim SC Rheinbach derweil den neunten Sieg in Folge an und hofft gleichzeitig auf einen Ausrutscher des ärgsten Verfolgers Borussia Lindenthal-Hohenlind. Sollte der Tabellenzweite beim FV Bad Honnef leer ausgehen, könnte der FSV seinen Vorsprung an der Spitze auf fünf Punkte ausbauen. Im Bad Honnefer Lager freut man sich aktuell über eine sorgenfreie Saison. „Ich kann mich nicht erinnern, wann wir uns zum letzten Mal Anfang Mai in einer solch entspannten Lage befunden haben“, sagt HFV-Trainer Benjamin Krayer. Denn entweder musste man um den Klassenerhalt bangen – oder um den Aufstieg.
Angesichts der komfortablen Tabellensituation gab der Coach seiner Mannschaft am spielfreien Wochenende komplett frei. Auch, um die Akkus für den Saisonendspurt aufzuladen. Am Sonntag (15 Uhr) freut man sich nun auf die Mannschaft der Rückrunde. „Natürlich wollen wir die Serie des Gegners (neun Siege in Folge, Anm. d. Red.) stoppen und gleichzeitig Neunkirchen-Seelscheid im Aufstiegskampf unterstützen“, betont Krayer. Worte, die man im FSV-Lager gerne hören dürfte.
