Noah Gonschior und Melfraxave Chuisse erzielen die Tore für die Mannschaft von Trainer Heiko Dietz.
LandesligaSV Schlebusch erkämpft sich nach 1:3-Rückstand ein 3:3

Noah Gonschior (beim Kopfball) traf für den SV Schlebusch.
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Gemischte Gefühle herrschten beim SV Schlebusch vor. Im Heimspiel gegen den SC Rheinbach reichten dem Fußball-Landesligisten drei eigene Treffer am Sonntagnachmittag nicht, um als Sieger vom Kunstrasen zu gehen. „Der Spielverlauf war aber so, dass wir am Ende sogar mit dem einen Punkt leben können“, meinte Dirk Dreher nach dem 3:3 (1:2).
Eine Woche nach der 2:5-Klatsche gegen Flittard musste der Vorstandssprecher früh das Schlimmste befürchten, als Fabian Kaczmarek einen Fehler der Leverkusener zum 0:1 nutzte (9.). Auch als Noah Gonschior per 18-Meter-Schuss ausgeglichen hatte, ließen die Aussetzer nicht nach (17.). Wieder war es Kaczmarek, der ein SVS-Geschenk zum 1:2 annahm (25.).
Als nach dem Seitenwechsel auch noch das 1:3 gegen das Dreher-Team fiel, wuchs der Ärger. „Da war unsere Defensive wieder entblößt“, beschrieb der Vorstand das nächste Gegentor durch Elvin Jashari (47.).
Die Moral seiner Mannschaft konnte er im Anschluss aber nur loben. „Wir waren wirklich ersatzgeschwächt und haben zwei Jungs aus der eigenen U 19 hochziehen müssen“, erwähnte er die personellen Probleme. Dennoch machte das Heimteam den Zweitore-Rückstand wett und holte immerhin noch einen Punkt. Erst traf Melfraxave Chuisse im Nachsetzen zum 2:3 (62.). Dann zog Justin Prensena in den gegnerischen Strafraum und konnte dort nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte wieder Chuisse zum 3:3 (88.).
In der Nachspielzeit haben wir sogar noch auf den Sieg gedrängt, es solle aber nicht sein. Vielleicht wäre das auch etwas zu viel des Guten gewesen
„In der Nachspielzeit haben wir sogar noch auf den Sieg gedrängt, es solle aber nicht sein. Vielleicht wäre das auch etwas zu viel des Guten gewesen“, meinte Dirk Dreher nach dem Duell des Tabellenzwölften mit dem Siebten. Vier Spieltage vor Schluss haben die Schlebuscher vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Nächsten Sonntag sollten sie also auch beim Spitzenteam in Brauweiler etwas Zählbares mitnehmen.
