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Bewohner war einkaufenAschenbecher löst Einsatz für 40 Feuerwehrleute in Sankt Augustin aus

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In einer Wohung in einem Mehrfamilienhaus am Ginsterweg in Sankt Augustin hat am Montag (11. Mai) ein Aschenbecher gebrannt, 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eilten zu der angegebenen Adresse.

In einer Wohung in einem Mehrfamilienhaus am Ginsterweg in Sankt Augustin hat am Montag (11. Mai) ein Aschenbecher gebrannt, 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr eilten zu der angegebenen Adresse.

Zeitgleich mit der Feuerwehr traf der Mieter der Wohnung ein und öffnete die Tür, so dass sie nicht aufgebrochen werden musste.

Rauch drang am Montag (11. Mai) kurz nach 13 Uhr aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Ginsterweg in Sankt Augustin-Ort. Zeugen alarmierten die Feuer- und Rettungsleitstelle. Etwa 40 Einsatzkräfte rückten zu der angegebenen Adresse aus.

Mit den ersten Wehrleuten unter Leitung von Stadtbrandinspektor Herbert Maur traf auch der Bewohner ein. Er war kurz einkaufen gewesen und sichtlich überrascht von den vielen Feuerwehrfahrzeugen, die am Ginsterweg Aufstellung genommen hatten.

Der erste Angriffstrupp konnte die Tür mit einem Schlüssel öffnen

Der erste Trupp unter Atemschutz konnte deshalb darauf verzichten, die Tür zu den Räumen aufzubrechen. Sie öffneten mit dem Schlüssel und gingen in die verrauchten Zimmer vor. Schnell fanden sie die Ursache des Rauchs im Inneren: Es war ein gut gefüllter Aschenbecher, so die Feuerwehr. „Es hat gebrannt“, bestätigte Wehrleiter Maur. Flammen und Glut hatten aber noch nicht übergegriffen auf Einrichtungsgegenstände in der Wohnung.

Die Feuerwehrleute entfernten das volle Gefäß aus den Räumen, anschließend lüfteten sie quer. Der Bewohner durfte derweil nicht nach oben und wartete vor dem Gebäude, bis ihm Maur berichten konnte, was passiert war. Anschließend konnte er in seine Wohnung zurückkehren. Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst musste nicht eingreifen und konnte schon vor den ersten Fahrzeugen der Feuerwehr wieder an seinen Standort zurückkehren. Nach einer knappen halben Stunde war der Einsatz für alle Freiwilligen und die Mitarbeiter der feuerwehrtechnischen Zentrale beendet.

In Siegburg war Essen auf dem Herd Ursache für den Feuerwehreinsatz

Noch ein bisschen schneller war das Geschehen in Siegburg-Nord beendet. Dort war an der Seehofstraße in einem der beiden Hochhäuser ein Brand gemeldet worden, bei dem möglicherweise noch Menschen in Gefahr sein sollten. Für die Feuerwehren aus Siegburg und Troisdorf, die tagsüber immer gemeinsam alarmiert werden, hieß es auf der Anfahrt: bestätigtes Feuer. Beim Eintreffen indes stellte sich heraus, dass es lediglich angebranntes Essen auf dem Herd war. Die Einsatzkräfte unter Leitung des Wehrleiters Daniel Winterscheidt mussten nicht löschen, nicht einmal einen Hochdrucklüfter mussten sie aufstellen. Nach einer halben Stunde waren die Fahrzeuge alle bereits zur Feuerwache zurückgekehrt.