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1. FC Köln Berater äußert sich zu möglichem Skhiri-Wechsel

Derzeit für Tunesien bei der WM im Einsatz: Ellyes Skhiri

Derzeit für Tunesien bei der WM im Einsatz: Ellyes Skhiri

FC-Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri ist derzeit mit Tunesien bei der WM in Katar im Einsatz. Der Vertrag des 27-Jährigen läuft im Sommer aus. Wie lange wird es in Köln weitergehen?

Wie lange bleibt Mittelfeldmotor Ellyes Skhiri dem 1. FC Köln noch erhalten? Ein Wechsel noch im Winter scheint für den tunesischen Nationalspieler nicht ausgeschlossen. Schließlich läuft der Vertrag des 27-Jährigen nur noch bis kommenden Sommer, der klamme FC könnte weitere Einnahmen gut gebrauchen. 

„Zu einem Winterwechsel gehören jedenfalls drei Parteien: der FC, Skhiri und ein aufnehmender Verein“, sagte Berater Michael Reschke, viele Jahre bei Bayer Leverkusen sowie zuletzt bei Bayern München und dem VfB Stuttgart tätig, nun dem Express.

Skhiri-Verkauf: Finanzielle Aussichten stehen sportlichen Gegenüber

Entscheidend bei Überlegungen eines Wechsels dürften aber nicht nur die finanziellen Aussichten, sondern auch die sportlichen für das Team von Steffen Baumgart sein. Angesichts der jüngsten Ergebnisse in der Bundesliga und dem Abrutschen in der Tabelle, würden die Kölner beim Verkauf ihres zentralen Mittelfeldspielers ein gewisses Risiko eingehen. Skhiri ist längst eine tragende Säule der FC-Mannschaft geworden.

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Auf der anderen Seite sieht Reschke eine mögliche Verlängerung des Kontraktes als kompliziert an: „Wir werden natürlich auch mit dem FC sprechen, wie die Konditionen für eine Verlängerung sind. Man muss realistisch sagen: Es ist für Köln nicht unmöglich, Ellyes Skhiri zu halten. Aber es wird sehr, sehr schwer.“

Bei der WM in Katar gehört Skhiri zu den auffälligsten tunesischen Spielern. Seit 2019 und seinem Wechsel von HSC Montpellier an den Rhein spielt Skhiri in Köln. Reschke: „Er ist allerdings in den vergangenen Jahren ein bisschen unter dem Radar gelaufen, weil man seine Qualitäten nicht auf den ersten Blick erkennt. Weil er unglaublich viel schuftet, klug spielt, Löcher für seine Nebenleute stopft.“

Angesprochen auf einen Transfer in diesem Winter meinte der 65-Jährige: „Das ist nicht meine Aufgabe, aber für den FC dürfte ein Transfer nur Sinn machen, wenn man mit dem Geld einen adäquaten Ersatz auf seiner Position findet, der über den Sommer hinaus unterschreibt. Oder wenn man Skhiri intern ersetzt, dafür aber die Mittel nutzt, um eine andere Schwachstelle im Kader zu beheben.“ (oke, sid)