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FC-Kapitän vor letztem EinsatzHectors Antwort am Sky-Mikrofon sagt alles – FC-Fans fordern „große Party“

Lesezeit 3 Minuten
Jonas Hector am Sky-Mikrofon (Symbolbild)

Jonas Hector am Sky-Mikrofon (Symbolbild)

Jonas Hector steht vor seinem Abschied vom Profi-Fußball. Thematisieren möchte der FC-Kapitän das am liebsten nicht. 

Nach dem 1:1 in Bremen und seinem letzten Auftritt im roten Auswärts-Dress des 1. FC Köln stellte sich Jonas Hector noch den Fragen der TV-Journalisten. Es ging zunächst um das Spiel selbst und letztlich um die Gefühlslage eines Fußballprofis, der vor seinem Karriereende steht.

Auf die Frage, ob er denn ein wenig Wehmut verspüre, nur noch ein Spiel vor dem Ende einer Ära in Köln, antwortete der FC-Kapitän am Sky-Mikrofon so kurz und fast ein wenig verdutzt, wie es im Grund nicht anders zu erwarten war: „Nein“.

Jonas Hector beendet seine Karriere beim 1. FC Köln

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Denn Jonas Hector möchte über das Ende seines sportlichen Schaffens am liebsten wenige Worte verlieren. Bis zuletzt soll es möglichst um das Spiel selbst gehen. Viel Aufhebens hat der 32-Jährige, der am letzten Bundesliga-Spieltag als Geburtstagskind seine finale Partie für den FC bestreiten wird, ohnehin nie gemacht. Nach seinem Entschluss, den Hector vor rund einem Monat offiziell machte, hielt er sich in Gesprächen mit Medien, in denen es um seine Person gehen sollte, stets zurück. 

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Lediglich im Magazin „11 Freunde“ hatte der FC-Liebling in einem Interview über die tieferen Beweggründe seiner Entscheidung gesprochen. Die positiven Dinge hätten in seinen Jahre im Fußball überwogen, sagte Hector da. Doch auf die Frage, ob er jemals „ein durch und durch glücklicher Profi“ gewesen sei, antwortete Hector auch hier mit einem einfachen: „Nein.“

Fans des 1. FC Köln wünschen sich „große Hector-Party“ am Samstag

Für den Kölner Profi ist damit erstmal alles gesagt. Ob der Linksverteidiger am Samstag vor der Müngersdorfer Kulisse nach einem Spiel gegen den FC Bayern nicht doch so etwas wie Wehmut empfinden wird, wird Hector selbst herausfinden und vielleicht dann doch ein letztes Mal davon berichten.

Über die Art und Weise, wie seine Fans im Rhein-Energie-Stadion vom Fußballer Abschied nehmen wollen, äußerten sich FC-Anhänger zuletzt häufiger über Social Media. Unter dem letzten Hector-Post auf Instagram von Seiten des FC heißt es etwa: „Bitte macht nächste Woche ne große Hector-Party. In der 14. Minute sollte man nur noch seinen Namen hören.“

Unter einem vorigen Post schrieb ein anderer Fan: „Choreo am letzten Spieltag gegen Bayern bitte!“, und bekam dafür jede Menge Likes. Den Grund für die überschwänglichen Reaktionen liefern weitere Kommentare gleich mit: „Unersetzbar. 100 % Identifikation mit dem Verein. Legende. Einer von uns“.

Die Partie selbst (ab 15:30 Uhr im KStA-Liveticker) könnte auch sportlich in Anbetracht des engen Titelrennens zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund zu einem echten Highlight werden. Dabei soll auch der Abschied des langjährigen FC-Torhüters Timo Horn nicht vergessen werden: „Sorgen wir dafür, dass am Ende nur Jonas und Timo gefeiert werden und nicht die Bayern“, so ein weiterer FC-Fan uner dem Hector-Post.

Timo Horn wird gegen Bayern München nicht im Kölner Tor stehen

Torwart Timo Horn wird seinen FC-Abschied im Gegensatz zu Hector zunächst auf der Kölner Ersatzbank erleben. Das dürfte klar sein. Ein „Abschiedsspiel“ sollte er nur bekommen, wenn die deutsche Meisterschaft vor dem letzten Spieltag entschieden sei, hatte Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz vor dem Bremen-Spiel deutlich gemacht. Dies ist nun nicht der Fall. Der FC Bayern könnte bei einem Sieg in Köln noch dann zum Meister werden, sollte der frisch gebackene Tabellenführer aus Dortmund sein Spiel gegen den FSV Mainz nicht gewinnen können. Nur zwei Punkte trennt die Kontrahenten.

In welcher Form sich die FC-Fans von Jonas Hector und Timo Horn  verabschieden werden, ist noch nicht bekannt. Klar ist nur, dass die Kölner das Spiel gegen den Rekordmeister mit voller Intensität führen wollen. Anschließend wird den Emotionen freien Lauf gelassen. (oke)

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