Nur noch zwei Spiele bis zum Traum-Finale für die Frauen des 1. FC Köln: Im DFB-Pokal hat das Team von Trainerin Britta Carlson (48) am Samstag (31. Oktober 2026) einen 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen RB Leipzig gefeiert.
Durch den Sprung ins Viertelfinale rückt das Endspiel am 17. Mai 2027 im Rhein-Energie-Stadion in greifbare Nähe. Dort wird das Finale der Frauen seit 2010 ausgetragen, der FC wartet weiterhin auf seine Premiere im eigenen Wohnzimmer.
Pauline Bremer trifft mit ihrer zweiten dicken Chance für den FC
Der FC erwischte im Franz-Kremer-Stadion den deutlich besseren Start, setzte den gegnerischen Spielaufbau früh unter Druck und wurde immer wieder gefährlich.
Schon nach fünf Minuten traf Pauline Bremer nach einem Ballgewinn durch Laura Feiersinger vor dem Leipziger Strafraum per Flachschuss nur den Pfosten, kurz darauf verzog Feiersinger aus guter Position nach einem Freistoß dann selbst. Sie setzte den Ball rechts am Tor vorbei.
In der 35. Minute klingelte es dann schließlich, als der FC beim gegnerischen Aufbau wieder früh eroberte. Carolin Elsen flankte in den Strafraum, wo Bremer freistehend aus wenigen Metern keine Mühe hatte und per Kopf zur Führung traf.
Von Leipzig war offensiv kaum etwas zu sehen, der FC hatte alles im Griff und ging mit der verdienten Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste weiter große Mühe, für Torgefahr zu sorgen.
Gleichzeitig machte sich RB mit teils erneut extrem riskanten Aktionen im Aufbau das Leben selbst schwer. Mit welcher Konsequenz das Team von Trainer Jonas Stephan (34) hinten herausspielte und sich dabei mehrfach die Finger verbrannte, hatte dank des intensiven FC-Pressings fast schon etwas von Slapstick.
So war Köln dem zweiten Treffer deutlich näher als Leipzig dem Ausgleichstor und hatte hinten alles im Griff, brachte die knappe Führung ohne allzu großes Zittern über die Bühne. Für dieses Jahr hat der FC seine Pokal-Pflichten damit erst mal erledigt, das Viertelfinale wird am 10. und 11. März 2027 ausgetragen. Die Halbfinals sind für den 3. und 4. April angesetzt.
