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Fußballjahr beendetFC muss nach Derbysieg lange auf Skhiri verzichten

2 min
Ellyes Skhiri wird gestützt.

Ellyes Skhiri musste beim Derbysieg gegen Gladbach verletzt ausgewechselt werden.

Der 1. FC Köln gewinnt das Derby gegen Gladbach, muss aber auf Ellyes Skhiri verzichten. Nun ist die Diagnose da.

Der 1. FC Köln hat das Derby gegen Borussia Mönchengladbach mit 2:1 gewonnen, aus sportlicher Sicht trübt nur eine Sache die Freude, die aber erheblich: Ellyes Skhiri (31) musste beim Sieg über den Rivalen mit starken Schmerzen vom Feld. Inzwischen liegt die Diagnose vor.

Die Szene ereignete sich zu Beginn der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Skhiri versuchte, den Ball an der Seitenlinie aus der eigenen Hälfte zu befördern. Der Gladbacher Florian Neuhaus (29) ging zum Block und prallte mit voller Wucht gegen Skhiri.

Ellyes Skhiri fehlt dem 1. FC Köln bis 2027

Dabei traf Neuhaus mit dem Knie das Sprunggelenk des Kölners, das in der Folge heftig umknickte. Der Anblick ließ nichts Gutes erahnen, und der Tunesier signalisierte umgehend in Richtung Trainerbank, dass er sich ernsthafter verletzt hatte.

Physiotherapeut Christian Osebold und Dr. Peter Schäferhoff eilten als Erste zu Skhiri. Nach einer kurzen Absprache holte Schiedsrichter Florian Badstübner jedoch die Sanitäter mit der Trage auf das Spielfeld.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht schlug sich Skhiri wiederholt die Hände vors Gesicht. Der Sechser wurde an der Südtribüne entlang bis zur Bank des FC getragen. Die Fans verabschiedeten den Köln-Rückkehrer mit lautem Applaus.

Ohne Umwege ging es für Skhiri in die Mediapark-Klinik, wo eine MRT-Untersuchung erfolgte. Bereits am Abend nach dem Derby veröffentlichte der Verein das Ergebnis: „Eine Verletzung am Sprunggelenk, die eine längere Pause nach sich ziehen wird.“

Nach Informationen unserer Redaktion, muss der FC mindestens zwei bis drei Monate auf Skhiri verzichten. Für den 31-Jährigen dürfte das Fußballjahr 2026 damit schon beendet sein. Zum letzten Mal in diesem Kalenderjahr spielt der FC am Wochenende vom 18. bis 20. Dezember, dann geht es zum FSV Mainz 05.

Auf der Pressekonferenz kurz nach dem Abpfiff wurde René Wagner (38) auf die Szene mit Skhiri angesprochen, die zwischen ihm und Gladbachs Trainer Alexander Blessin (53) für Ärger gesorgt hatte. Von der Diagnose wusste Wagner zu diesem Zeitpunkt noch nichts. „Es war keine Situation, wir hoffen das Beste. Ich habe ihm gesagt, dass er unsere Unterstützung hat. Die Jungs haben in der Kabine noch ein Foto für ihn gemacht. Das haben wir ihm geschickt“, erklärte Wagner.

Tom Krauß (25), der für Skhiri eingewechselt worden war, widmete den Erfolg seinem Mitspieler: „Es tut mir unheimlich leid für Flaco (Ellyes Skhiri, Anm. d. Red.), ich glaube, es sieht nicht so gut aus. Ich weiß aber selber noch keine Prognose. Deswegen ist der Sieg auch ein bisschen für Flaco.“ (red)