Tausende Fans des 1. FC Köln demonstrierten für den Ausbau des Geißbockheims. Der Verein beklagt einen politischen Stillstand.
Demo für Geißbockheim-AusbauTausende Fans des 1. FC Köln ziehen durch die Innenstadt

Fans des 1. FC Köln demonstrieren für den Ausbau des Geißbockheims.
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Nach einem Aufruf des Vereins demonstrierten am Sonntagmittag (31. August) rund 3000 bis 4000 Fans des 1. FC Köln für den geplanten Ausbau des Geißbockheims. Vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (19.30 Uhr) zog ein Protestmarsch durch die Kölner Innenstadt.
Die Demonstration war um 14 Uhr auf dem Heumarkt gestartet und endete gegen 16.30 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Neumarkt. Schon am Vormittag hatten sich zahlreiche Fans sowie Unterstützerinnen und Unterstützer versammelt. Der Verein hatte im Vorfeld um einen friedlichen Protest gebeten.
FC-Geschäftsführer beklagt „totalen politischen Stillstand“
FC-Geschäftsführer Philipp Türoff sagte vor der Veranstaltung: „Wir wollen unserer Position Nachdruck verleihen und mit geschlossener Stimme mit dem Kölner Sport für unsere Zukunft eintreten.“ Er beklagte den „totalen politischen Stillstand. Es wird verschleppt, es wird einfach nicht gemacht.“

Der Fußballverein hatte zu einer Demonstration unter dem Slogan „Geißbockheim ausbauen“ aufgerufen.
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Der Klub plant bereits seit 2014, das Areal am Geißbockheim auszubauen. Auf den Gleueler Wiesen sollen zwei Fußball-Plätze errichtet werden, damit neben dem Franz-Kremer-Stadion das neue Leistungszentrum gebaut werden kann.
Schon Anfang Juli hatten Anhänger vor dem Rathaus demonstriert. Hintergrund war damals ein Antrag von Naturschutzverbänden im Kölner Stadtrat, der fordert, dass die Gleueler Wiese nicht weiter bebaut wird. (red/dpa)