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Trainerwechsel offiziellBayer 04 trennt sich von Hjulmand – Nachfolger gefunden

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Carlos Martínez beim Interview.

Carles Martínez ist der neue Mann auf der Trainerbank bei Bayer Leverkusen.

Der Trainer der „Werkself“ muss gehen. Sein Nachfolger zur neuen Saison kommt aus Spanien.

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen trennt sich von Trainer Kasper Hjulmand und holt stattdessen Carles Martínez Novell. Der Spanier hat einen Vertrag bis 2028 unterschrieben, wie der Klub am Donnerstag offiziell mitteilte.

Der 42-jährige Spanier hatte zuletzt für drei Jahre den französischen Erstligisten FC Toulouse trainiert, sein Vertrag läuft zum Ende der Saison aus. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes sagte: „Carles ist ein Trainer mit klaren Prinzipien und einer modernen Spielidee. Wir sind davon überzeugt, dass er die richtigen Impulse für unsere sportliche Zukunft setzen kann.“

Carles Martínez drei Jahre lang in Toulouse tätig

In der abgelaufenen Saison landete Toulouse auf Rang neun in der Ligue 1. In den vergangenen Wochen waren mehrere Kandidaten als mögliche Nachfolger für Hjulmand gehandelt worden. Sowohl Filipe Luis als auch Andoni Iraola sollen Bayer Leverkusen Medienberichten zufolge abgesagt haben. 

Klub-Boss Fernando Carro erklärte: „Wir haben als Bayer 04 in den vergangenen Jahren national und international eine starke Entwicklung vollzogen. Unser Ziel bleibt es, dauerhaft auf höchstem Niveau wettbewerbsfähig zu sein und unsere Position unter den führenden Klubs Europas weiter zu festigen. Wir sind überzeugt, dass Carles Martínez mit seinem überzeugenden Profil als Coach sehr gut zu diesem Anspruch passt.“

Hjulmand hatte die Mannschaft Anfang September nach dem zweiten Spieltag vom niederländischen Trainer Erik ten Hag übernommen, von dem sich Bayer nach gerade mal zwei Monaten wegen grundsätzlicher Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit schon früh wieder getrennt hatte.

Sportchef Simon Rolfes hatte Hjulmands Zukunft unmittelbar nach dem Saisonende zunächst offengelassen und eine baldige Entscheidung angekündigt.

Hjulmand führte Leverkusen bis zur Weihnachtspause mit neun Siegen aus 13 Spielen auf den dritten Platz. Im neuen Jahr konnte er die Erfolgsquote aber nicht auf diesem Level halten.

Mit acht Siegen und 30 Punkten aus 19 Spielen rutschte Leverkusen zwischen Januar und Mai auf den sechsten Platz ab und wurde vom VfB Stuttgart und RB Leipzig von den wichtigen Champions-League-Plätzen verdrängt. Hjulmand konnte aus dem Kader nicht konstant das Optimum herausholen. (dpa/bc)