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Neue Corona-Regeln2G in der Arena, 3G für die Haie-Profis

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Jubel bei den Haien

Die Kölner Haie hoffen gegen Wolfsburg auf ihren nächsten Heimsieg.

Köln – Es war ein DEL-Spiel, in dem die Haie-Profis sehr viel Geduld brauchten. Beim 2:0 des KEC gegen Bremerhaven am Dienstag in der Lanxess-Arena fiel der erste Kölner Treffer, erzielt von Andreas Thuresson bei Überzahl, erst in der 54. Minute, bevor Lucas Dumont am Ende ein Empty-Net-Goal gelang. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, das Powerplay-Tor war am Ende spielentscheidend“, sagte KEC-Trainer Uwe Krupp, der sich zudem, wie er hinzufügte, sehr für seinen Torhüter Tomas Pöpperle freute. Beim siebten Einsatz im Kölner Kasten kassierte der Deutsch-Tscheche zum ersten Mal keinen Gegentreffer – und das im Spiel gegen seinen früheren Verein. „Tomas macht schon die ganze Saison für uns einen guten Job, das war ein Riesenspiel von ihm“, so Krupp.

Nach dem Spiel war für den KEC wie so oft vor dem Spiel: Bereits am Donnerstag tritt das Team in der Lanxess-Arena (19.30 Uhr) gegen die Grizzlys Wolfsburg an, gecoacht vom Ex-Haie-Trainer Mike Stewart. „Das ist ein ganz anderer Gegner mit viel Physis, eine schwere Aufgabe“, meinte Krupp. Die erste Saisonpartie gegen Wolfsburg gewann der KEC beim Start im September 2:1 nach Verlängerung, Siegtorschütze war Verteidiger Maury Edwards. In der Arena gilt für das Publikum am Donnerstag erstmals die 2G-Regel.

Andere Corona-Handhabung bei den Profis der Kölner Haie

Anders ist die Handhabung der Kölner Haie mit ihren Profis. Nach dem Studium der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, die 2G für den kompletten Amateursport vorschreibt und dem Profibereich eine Übergangsphase zugesteht, in der ungeimpfte Sportler mit negativem PCR-Test am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen dürfen, entschieden die Haie, dass für ihre Profis 3G am Arbeitsplatz gilt – und sie somit ihr erprobtes Modell fortführen können. „Wir haben ein engmaschiges Testnetz, das sich bewährt hat“, führte Geschäftsführer Philipp Walter aus.

Die DEL-Regularien schreiben vor, dass ungeimpfte Spieler dreimal pro Woche mit PCR auf Corona überprüft werden, die Haie testen aber schon seit der Saisonvorbereitung im August auch alle anderen Profis genauso so oft, um Infektionen sowie Impfdurchbrüche frühzeitig zu erkennen, wenn Viruslast und Ansteckungsgefahr noch sehr gering sind. „Das Konzept geht sehr gut auf, wir sind im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt“, so Walter, dessen Team bislang – im Gegensatz zu einigen anderen DEL-Vereinen – ohne Corona-Quarantänen durch die Saison gekommen ist.

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Wie viele Haie-Profis nicht gegen Corona geimpft sind, verrät Walter nicht, nur so viel: „Wir haben eine sehr hohe Impfquote in der Mannschaft, die über dem Bundesschnitt liegt.“ Dass laut Verordnung für Profisportler künftig die 2G-Regel gelten soll, haben die Haie zur Kenntnis genommen. „Das wird arbeitsrechtlich geprüft werden müssen, ich weiß nicht, ob es so kommen wird“, sagte Walter. „Wir setzen geltende Regelungen natürlich um und stehen im ständigen Austausch mit der Mannschaft, letztendlich ist es für jeden Spieler eine persönliche Entscheidung, ob er sich impfen lässt. Dass die Diskussion aufgemacht wird, Profisportler mit 2G zu belegen, verwundert mich. Ich nehme andere Themen momentan als schwerwiegender wahr. Manche Aussagen empfinde ich als populistisch.“