- Am Donnerstagabend verlor der Tabellenführer der Bundesliga mit 1:2 (1:1) im entscheidenden Gruppenspiel der Europa League gegen Basaksehir Istanbul.
- Das internationale Scheitern ist verdient, findet unser Autor. Auch die anderen deutschen Klubs lieferten keine Glanzleistungen.
- Ein Kommentar
Köln – Wenn am Montag das Sechzehntelfinale der Europa League ausgelost wird, sind mit Leverkusen, Frankfurt und Wolfsburg drei Bundesliga-Vertreter dabei. Das hört sich erst einmal ganz gut an.
Doch alle drei zählen zu den ungesetzten Klubs, deshalb winken ihnen gleich Top-Gegner. Bayer 04 kommt als Absteiger aus der Champions League neu dazu, Wolfsburg schloss eine schwach besetzte Gruppe als Zweiter ab, Frankfurt zitterte sich in die K.o.-Runde und verlor sogar das letzte Heimspiel gegen das zuvor bereits ausgeschiedene Guimaraes mit 2:3.
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Das waren keine Glanzleistungen. Vielmehr muss es selbstverständlich sein, dass die deutschen Vertreter weitaus schwächere Vereine in der Gruppe hinter sich lassen.
Frühzeitige internationale Scheitern verdient
Gladbach schaffte das nicht. Und wir sprechen hier über den Tabellenführer der Bundesliga. Dort steht das Team von Marco Rose durch überzeugenden, teils spektakulären Fußball zurecht an der Spitze, doch das frühzeitige internationale Scheitern ist ebenso verdient. Es ist die Folge von ernüchternden Leistungen, die nichts mit der Borussia zu tun hat, die in der Liga für Furore sorgt.
Gladbach blamierte sich zum Start mit einem 0:4 gegen Wolfsberg und fand danach durch viel Glück und Moral in den Wettbewerb zurück. Überzeugend war es aber nie. Im Rückspiel gegen Basaksehir war Borussia nicht mehr mit Fortuna im Bunde, enttäuschte und verlor. Während das Pokal-Aus in Dortmund unglücklich war und schnell abgehakt werden konnte, muss Gladbach das in Europa erst einmal verkraften.



