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Dynamo greift durch69 Hausverbote nach verabredeter Schlägerei mit FCN-Fans

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Dynamo Dresden - Hertha BSC

Wie im Spiel gegen Hertha BSC waren Dresdner Anhänger vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg an einer Schlägerei beteiligt. Das hat für einige von ihnen bereits Konsequenzen. (Archivbild)

Nach einer Massenschlägerei mit Nürnberg-Fans hat Dynamo Dresden 69 seiner Hooligans mit Hausverboten belegt.

Der Zweitliga-Club Dynamo Dresden hat 69 seiner Hooligans mit Hausverboten bis zum Ende der Spielzeit belegt. Anlass ist eine arrangierte Auseinandersetzung mit Unterstützern des 1. FC Nürnberg. Der Klub gab dies auf Nachfrage bekannt, meldet die „dpa“. Eine vorherige Meldung dazu kam vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).

„Wir können bestätigen, dass mit Wirkung zum Heimspiel gegen den VfL Bochum bis zunächst zum Saisonende 69 Hausverbote durch die SG Dynamo Dresden für die Heimspiele im Rudolf-Harbig-Stadion verhängt wurden“, erklärten die Verantwortlichen aus Dresden. „Diese beziehen sich ausschließlich auf die Vorkommnisse am Vorabend gegen Nürnberg.“

Geplante Auseinandersetzung in Thüringen

In der thüringischen Ortschaft Eisfeld hatten sich am 10. April, vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg, circa 200 Fans aus Dresden und Nürnberg zu einer Prügelei verabredet. „Im nächsten Schritt obliegt es dem DFB und nicht den Vereinen, aufgrund der Auseinandersetzung an einem Drittort, Stadionverbotsverfahren in die Wege zu leiten“, wurde seitens des Klubs ergänzt.

Identitäten von 214 Beteiligten festgestellt

Die Konfrontation lief nach damaligen Behördenaussagen bereits, als die Polizeikräfte nachts in einem Industrieareal bei Eisfeld ankamen. Zusammengenommen waren 220 Einsatzkräfte aus Sachsen, Thüringen sowie der Bundespolizei an dem Einsatz beteiligt.

Die Identität von 214 anwesenden Personen wurde festgestellt. Infolgedessen eröffnete die Staatsanwaltschaft Dresden entsprechende Ermittlungsverfahren gegen die Betroffenen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.