Der FC Augsburg schlägt Borussia Mönchengladbach mit 3:1 und darf sich weiter Hoffnungen auf das internationale Geschäft machen.
Augsburg hofft auf EuropaFCA siegt verdient 3:1 gegen schwache Gladbacher

Matchwinner per Doppelpack: Augsburg-Stürmer Michael Gregoritsch (Mitte).
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Der FC Augsburg bewahrte sich mit einem deutlichen Erfolg im eigenen Stadion gegen Borussia Mönchengladbach die Aussicht auf eine Teilnahme am europäischen Wettbewerb. Gegen eine Mannschaft vom Rhein, die ohne Mut und Ideen agierte, siegte das schwäbische Team verdient mit 3:1 (2:0). Für den idealen Saisonabschluss des FCA vor heimischem Publikum in der Fußball-Bundesliga waren zwei Treffer von Michael Gregoritsch (24./72. Minute) und ein Tor von Robin Fellhauer (42.), der bereits früh eingewechselt wurde, verantwortlich. Als die reguläre Spielzeit vorüber war, gelang Giovanni Reyna noch der Ehrentreffer für Gladbach.
In der Tabelle schloss Augsburg nach Punkten zur auf Rang acht liegenden Frankfurter Eintracht auf. Der Abstand zu den Freiburgern auf dem siebten Platz, die erst am Sonntag in Hamburg antreten müssen, beträgt vorläufig nur einen Punkt. Diese Position qualifiziert für die Teilnahme an den Playoffs der Conference League; falls Freiburg die Europa League für sich entscheidet, genügt sogar der achte Tabellenplatz. Somit steht für Augsburg am finalen Spieltag ein Fernduell um den potenziellen Einzug in einen europäischen Wettbewerb an.
FCA sorgt früh für klare Verhältnisse
Von solchen Tabellensphären ist Mönchengladbach etwas entfernt. Die Mannschaft von Trainer Eugen Polanski wirkte spannungslos, nachdem der Klassenerhalt durch einen unerwarteten Sieg gegen Dortmund am vergangenen Wochenende bereits gesichert worden war. Die zögerlich agierenden Gäste hätten schon vor dem Pausenpfiff mehr als nur die zwei Gegentreffer durch die Augsburger kassieren können.
Nach einer schönen FCA-Kombination mit Fabian Rieder scheiterte Fellhauer zwar noch an Keeper Moritz Nicolas. Den Abstauber aber drückte Gregoritsch über die Linie. Für den im Winter aus Österreich gekommenen Spieler war es der fünfte Treffer in dieser Saison. Beinahe hätte er kurz darauf seinen sechsten Saisontreffer erzielt, doch das Tor zum vermeintlichen 2:0 wurde aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben.
Zukunft von Trainer Baum weiterhin offen
Unmittelbar vor dem Pausenpfiff gab es am Treffer von Fellhauer nichts zu beanstanden: Der Flügelspieler, der bereits früh für den verletzten Dimitrios Giannoulis eingewechselt worden war, erhielt eine ideale Vorlage vom überzeugenden Mert Kömür und schlenzte den Ball allein vor Nicolas in die lange Ecke.

Bleibt Manuel Baum über den Sommer hinaus Augsburg-Trainer?
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Die Augsburger erzeugten insbesondere über ihre linke Angriffsseite – und damit über die rechte Verteidigungsseite von Gladbach – wiederholt gefährliche Situationen. Jedoch vermochten es Kömür (32.) und Gregoritsch (35.) bei Schüssen aus spitzem Winkel sowie abermals Kömür mit einem Kopfball (45.+2) nicht, die Dominanz der Heimmannschaft in zusätzliche Tore umzuwandeln. Manuel Baum, der Trainer, konnte mit der Darbietung zufrieden sein. Hingegen ist weiterhin offen, ob der erfolgreiche Coach auch in der kommenden Spielzeit die Mannschaft betreuen wird.
Gregoritsch macht den Sieg perfekt
Nach dem Seitenwechsel wagte sich Gladbach zwar etwas mehr nach vorne, Zählbares aber sprang dabei lange nicht heraus. Die Vorentscheidung fiel durch einen weiteren Treffer von Gregoritsch: Der erfahrene Spieler positionierte sich nach einem Fernschuss von Kömür goldrichtig und beförderte den von Nicolas abgewehrten Ball ins Netz. (dpa/red)
Vor Anpfiff hatten die Augsburger Elvis Rexhbecaj und Ersatztorhüter Daniel Klein sowie Torwartcoach Marco Langner und den langjährigen Geschäftsführer Stefan Reuter offiziell verabschiedet. Zuletzt war Reuter für zwei Jahre in beratender Funktion tätig, nachdem er zuvor ein Jahrzehnt lang die Entwicklung des FCA maßgeblich mitgestaltet hatte. Vereinspräsident Markus Krapf sagte: «Du bist über die Grenzen von Augsburg eines der Gesichter des FC Augsburg und wirst es immer bleiben.»

Verabschiedung vor dem Anpfiff für den langjährigen Augsburger Geschäftsführer Stefan Reuter.
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