Trotz politischer Spannungen: Irans Nationalteam hat die Visa für Mexiko bekommen und kann zur WM reisen.
Aufatmen bei Irans TeamAlle Spieler haben ihre Visa für die WM in Mexiko erhalten

Die iranische Mannschaft kann nun zur WM reisen. (Archivbild)
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Sämtliche Mitglieder des iranischen Nationalteams im Fußball haben nun ihre Einreisegenehmigungen für Mexiko bekommen und dürfen zur WM reisen. „Mit der Erteilung der Visa für die verbleibenden zwei Mitglieder ist der Prozess zur Erlangung der Einreisegenehmigungen abgeschlossen“, gab der Verband bekannt. Die Mitteilung erfolgte eine Woche vor dem Start des Wettbewerbs (11. Juni bis 19. Juli), der in den Vereinigten Staaten, Mexiko sowie Kanada ausgetragen wird.
Ein militärischer Konflikt zwischen dem Iran und den USA seit dem Ausklang des Februars war der Grund für vorherige Debatten bezüglich der Einreise des iranischen Teams in die USA. Deshalb kündigte der Verband des Iran schon Ende Mai an, das Trainingscamp von Arizona nach Tijuana in Mexiko zu verlegen.
Vorbereitungscamp nun in Tijuana
„Unser Antrag, das Quartier der Mannschaft von den Vereinigten Staaten nach Mexiko zu verlegen, wurde genehmigt“, so die Aussage von Verbandspräsident Mehdi Tadsch. Der Standort Tijuana, im Süden von San Diego gelegen, bedeutet für die Auswahl um Stürmer Mehdi Taremi eine kurze Reisedistanz nach Los Angeles. In dieser Stadt spielt das asiatische Team am 15. Juni gegen Neuseeland und am 21. Juni gegen Belgien. Die dritte Partie wird am 26. Juni in Seattle gegen die ägyptische Mannschaft ausgetragen.

Der Präsident des iranischen Fußballverbands, Mehdi Tadsch (M), hat die Verlegung des WM-Quartiers nach Mexiko verkündet. (Archivbild)
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Ankunft und sportliche Ziele
Für diesen Samstag ist die Reise des Teams von Europa nach Mexiko geplant. Erwartet wird die Mannschaft in Tijuana in der Nacht auf Sonntag.
Seit 2014 nahm der Iran an jeder Weltmeisterschaft teil, konnte aber bislang die Gruppenphase nicht überwinden. Aufgrund der Erweiterung des Teilnehmerkreises auf 48 Mannschaften sowie des ersten Spiels gegen Neuseeland wird die Möglichkeit zum Erreichen des Sechzehntelfinales dieses Mal als hoch bewertet. (dpa/red)
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