Sensation bei der Eishockey-WM: Norwegen schlägt Kanada nach Verlängerung und gewinnt die erste Medaille der Geschichte.
Historischer Eishockey-ErfolgNorwegen gewinnt erstmals WM-Medaille gegen Kanada

Norwegen holt bei der Eishockey-WM erstmals eine Medaille.
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Norwegen hat sich zum ersten Mal in der Wettbewerbsgeschichte eine Medaille bei einer Eishockey-Weltmeisterschaft gesichert. In der Partie um den dritten Platz in Zürich besiegte die skandinavische Auswahl den Rekordweltmeister Kanada mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach der Verlängerung und verbuchte so einen geschichtsträchtigen Sieg.
Die Treffer für das als Außenseiter gehandelte Team erzielten zunächst Mathias Pettersen (7. Minute) sowie Stian Solberg (33.). Eine herausragende Stütze für die Norweger war dabei Torwart Henrik Haukeland, der sein Geld in der Deutschen Eishockey Liga bei den Straubing Tigers verdient.
Kanadas späte Tore erzwingen Verlängerung
Ein Erfolg nach der regulären Spielzeit schien lange möglich, aber den Kanadiern gelang kurz vor Schluss noch der Ausgleich. Innerhalb von lediglich 66 Sekunden erzielte Robert Thomas (59./60.) einen Doppelpack, der die zusätzliche Spielzeit erzwang. Dort war es dann Noah Steen (64.), der für den entscheidenden Treffer zugunsten Norwegens sorgte.
Das bis dahin beste Abschneiden der norwegischen Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft war ein vierter Rang aus dem Jahr 1951. Damals wurde die Finalrunde allerdings in einem Gruppenmodus ausgespielt. Im Endspiel treffen am Abend (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) der Gastgeber Schweiz und Finnland aufeinander. (dpa/red)
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