Im zweiten Testspiel in Folge hat Jamal Musiala mit einem Zusammenbruch auf dem Rasen für einen Schreckmoment gesorgt.
Sorgen um Bayern-Star Musiala erklärt erneuten Zusammenbruch auf dem Platz
Nationalspieler Jamal Musiala hat auch beim letzten Test des FC Bayern München vor dem Pflichtspielstart in die neue Fußball-Saison für einen Schreckmoment gesorgt.
Der 23-Jährige musste beim 4:2 (1:2)-Sieg beim 1. FC Heidenheim nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung am Boden liegend vom medizinischen Personal behandelt werden. Mit- und Gegenspieler bildeten zum Sichtschutz schnell einen Kreis um Musiala. Kurz später konnte er den Platz zwar eigenständig verlassen, setzte die Partie aber nicht mehr fort.
Schon gegen Leipzig Sorgen um Musiala
„Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim“, erklärte Musiala am Abend in einem Statement bei Instagram.
Musiala weiter: „Ich weiß, dass diese auf den ersten Blick scary wirken – für mich sind sie aber aktuell Teil meines Alltags. Ich bin diesbezüglich in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch.“
Musiala war genau wie etliche weitere Bayern-Stars – darunter die Offensiv-Asse Harry Kane und Michael Olise – erst nach gut einer Stunde eingewechselt worden. In der 69. Minute nahm ihn Trainer Vincent Kompany bereits wieder vom Feld.
Schon im Test gegen RB Leipzig (3:1) am vergangenen Samstag hatte es große Sorgen um Musiala gegeben: In der Schlussphase war er zunächst regungslos auf dem Rasen gelegen und dann benommen vom Platz gegangen.
Am kommenden Samstag steht für die Bayern das erste Pflichtspiel der Saison an. Im Supercup sind die Münchner bei Vizemeister Borussia Dortmund zu Gast.
Bei Bundesliga-Absteiger Heidenheim sorgten Luis Díaz (78. Minute) und Nathaniel Brown (83.) mit ihren Toren für einen späten Sieg der Bayern. Coach Kompany hatte zunächst zahlreiche Topspieler draußen gelassen.
Heidenheim gegen Bayern zweimal in Führung
Torhüter Manuel Neuer und Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich gehörten genau wie Tom Bischof gar nicht zum Kader – aus Gründen der Belastungssteuerung, wie der Rekordmeister vor dem Anpfiff mitteilte.
Der französische WM-Halbfinalist Dayot Upamecano stand indes nur einen Tag nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining in der Startelf. Aus dem Spiel heraus erzeugten die Münchner in der ersten Halbzeit so gut wie keine Gefahr.
Yannik Wagner (5.) brachte Zweitligist Heidenheim früh in Führung, das zuletzt an den 1. FC Köln ausgeliehene Münchner Eigengewächs Felipe Chávez (25.) glich mit einem herrlichen Freistoßtreffer aus.
Julian Niehues per Direktabnahme (44.) sorgte für das 2:1 des FCH. Dann traf der Ex-Heidenheimer Arijon Ibrahimovic für die Bayern per Foulelfmeter zum erneuten Ausgleich (47.).
In der Schlussphase drehten die eingewechselten Díaz und Brown die Partie auf der verregneten Ostalb zugunsten der Münchner. (dpa/red)
