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0:1 bei Rot-Weiss EssenFC Viktoria Köln findet nicht zu seinem Spiel

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Rot-Weiss Essen - Viktoria Köln ** NUR FÜR REDAKTIONELLE ZWECKE ** EDITORIAL USE ONLY **Fußball 3. Liga 4.Spieltag: Rot-Weiss Essen - Viktoria Köln am 05.09.2026 im Stadion an der Hafenstrasse in Essen Pascal Armando Fallmann ( Viktoria Köln ) ist enttäuscht Deutschland Nordrhein Westfalen Essen Copyright: ThorstenxTillmann *** Rot Weiss Essen vs. Viktoria Köln ** FOR EDITORIAL USE ONLY ** EDITORIAL USE ONLY ** p Soccer 3rd Division, Matchday 4: Rot-Weiss Essen vs. Viktoria Köln on September 5, 2026, at the Stadion an der Hafenstrasse in Essen. Pascal Armando Fallmann, Viktoria Köln, is disappointed. Germany, North Rhine-Westphalia, Essen. Copyright ThorstenxTillmann Copyright: ThorstenxTillmann doc87h0oc0plo91vjeymfq ,EDITORIAL USE ONLY

Pascal Fallmann von Viktoria Köln (vorn)  ist enttäuscht. 

Der Drittligist aus Höhenberg erarbeitet sich an der Hafenstraße kaum Chancen.

Uwe Koschinat machte aus seinem Stolz keinen Hehl. „Ich habe in den letzten Wochen kaum ein Spiel gesehen, in dem die Viktoria so selten zu wirklich klaren Möglichkeiten gekommen ist wie heute. Das ist am Ende ein Stück weit ein Kompliment für uns“, hielt Rot-Weiss Essens Trainer nach dem 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen Viktoria Köln überglücklich fest.

Sein Gegenüber Marian Wilhelm erkannte die zweite Niederlage in der noch jungen Drittliga-Saison als verdient an: „Wir hatten gerade in der ersten Halbzeit extreme Probleme, in unser Spiel zu kommen, und hatten heute auch nicht den Mut, das sehr gute Pressing des Gegners zu lösen. Das ist ein Prozess, solche Situationen mit einer jungen Mannschaft vor dieser Kulisse zu bespielen“, meinte der Kölner Coach. Ebenjenen 17.347 Zuschauern an der emotionsgeladenen Hafenstraße war es gelungen, die sonst so spielfreudigen Gäste aus dem Konzept zu bringen. „Wir nehmen aus diesem Spiel mit, dass wir vor dieser Kulisse keinen Respekt haben müssen. Davon haben wir uns heute zu sehr beeindrucken lassen“, erklärte Wilhelm.

Viktoria Köln sieht sich in die eigene Hälfte gedrängt

Vor allem im ersten Durchgang war die Viktoria weit von ihrer starken Leistung entfernt geblieben, mit der sie in der Vorwoche Preußen Münster noch 4:1 besiegt hatte. Die Kölner sahen sich von den vehement anlaufenden Gastgebern von Beginn an in die eigene Hälfte gedrängt und fanden kaum Entlastung. Arne Schulz war es zu verdanken, dass die Gäste nicht schon früh ins Hintertreffen gerieten. In der sechsten Minute kratzte Viktorias Schlussmann einen Schlenzer von Noah Pesch mit den Fingerspitzen an den Pfosten.

Wenig später rettete Tim Kloss mit einer herausragenden Grätsche gegen Jaka Cuber Potocnik (12.). Der Leihstürmer des 1. FC Köln hatte den Vorzug vor Marek Janssen erhalten und zahlte Koschinats Vertrauen zurück. Potocnik war es nämlich auch, der an der Entstehung des Tor des Tages mitwirkte.

Der slowenische U21-Nationalspieler erzwang an der Torauslinie im Duell mit Tobias Eisenhuth einen Eckball, der auf Umwegen zum 1:0 führte – obgleich Wilhelm sich bei der Bewertung des Zweikampfes auch ein Offensivfoul hätte vorstellen können. „Es bleibt ein etwas fader Beigeschmack, weil man vielleicht ein Foul hätte pfeifen können“, fand Kölns Trainer.

Für deutlich größeren Ärger sorgte bei Wilhelm aber die Art und Weise, wie sich sein Team beim Gegentor anstellte. Nachdem Yannick Tonye die erste Hereingabe von Pesch unglücklich in Richtung Eckfahne zurückgeköpft hatte, nahm der Essener ein zweites Mal Maß. Dieses Mal fand Pesch am kurzen Pfosten Tony Menzel, der – von Eisenhuth und Kilian Jakob umringt – den Ball im Lauf mit der Hacke ins kurze Eck spitzelte (27.). „Ein Weltklassetor“, erkannte Wilhelm neidlos an. „Trotzdem dürfen wir das so nicht verteidigen.“ Wilhelm reagierte auf den harmlosen Auftritt und nahm zur Pause zwei Änderungen vor. Noah Maboulou ersetzte Niklas Castelle, zudem kam Pascal Fallmann für Jakob. Die Viktoria zeigte im Aufbau fortan bessere Lösungen gegen das Essener Pressing, wirklich gefährlich wurde sie aber weiterhin nicht. „Wir sind immer wieder in die gegnerische Hälfte gekommen, doch dann fehlte uns am Ende die Sauberkeit“, analysierte Wilhelm.

Die erste Halbzeit passt uns nicht zu 100 Prozent. Wir sind nicht ganz in die Abläufe gekommen, wie wir es in den Spielen davor geschafft haben. Die zweite Halbzeit war dann wieder sehr Viktoria-like, so wie wir es wollen
Arne Schulz, Torhüter des FC Viktoria Köln

Kölns einziger Abschluss ließ bis zu 89. Minute auf sich warten, als Niklas Swider den Essener Schlussmann Jakob Golz mit einem Distanzschuss prüfte. Davor hatte Dickson Abiama freistehend die Entscheidung vergeben (67.). „Die erste Halbzeit passt uns nicht zu 100 Prozent. Wir sind nicht ganz in die Abläufe gekommen, wie wir es in den Spielen davor geschafft haben. Die zweite Halbzeit war dann wieder sehr Viktoria-like, so wie wir es wollen. Wir wollen mit Ball dominant sein und das Spiel bestimmen. Darauf bauen wir auf“, resümierte Torwart Schulz.

Viel Zeit zur Feinjustierung bleibt nicht: Bereits am Freitag (19 Uhr, Sportpark Höhenberg) wartet mit Hansa Rostock ein weiteres Schwergewicht auf die Viktoria. Viktoria Köln: Schulz – Sponsel, Eisenhuth, Kloss – Tonye (68. Pledl), Duman (81. Prokopenko), Swider, Jakob (46. Fallmann) – Castelle (46. Maboulou), Wolf – Otto (81. Sachse). – Zuschauer: 17.347. – Tor: 1:0 Menzel (27.).