Die Zweitliga-Volleyballerinnen beenden eine Negativserie von zuvor drei deutlichen Niederlagen.
3:0 gegen HamburgDSHS Köln findet zurück zu Kampfgeist und Nervenstärke

DSHS-Kapitänin Viola Torliene hatte Grund zum Jubeln.
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„Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt und zum richtigen Zeitpunkt den nächsten Sieg geholt“, frohlockte Jimmy Czimek nach dem 3:0 (25:22,26:24,25:21) seines Teams DSHS Snowtrex Köln gegen Hamburg.
Erleichtert war nicht nur der Trainer, schließlich hatten die Junkersdorfer Damen in der zweiten Volleyball-Bundesliga Nord eine Serie von drei 0:3-Niederlagen beendet. Pünktlich zur vereinseigenen Weihnachtsfeier fanden die Gastgeberinnen in Halle 22 am Müngersdorfer Sportpark ihren Kampfgeist und auch ihre Nervenstärke wieder. „Ich finde, wir haben es als Team sehr, sehr gut gemacht“, sagte Viola Torliene.
Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt und zum richtigen Zeitpunkt den nächsten Sieg geholt
Die Kapitänin hatte zuletzt krankheitsbedingt gefehlt und half im Mittelblock schon in der entscheidenden Phase des ersten Satzes mit. Noch mehr Selbstvertrauen brachte der zweite Satz: „Das war besonders wichtig“, ging Torliene auf den Knackpunkt der Partie ein, „da haben wir eine stressige Phase mit Satzball gegen uns überstanden und gut performt.“
Beim Stand von 23:24 bewahrten die Kölnerinnen die Ruhe und wehrten den Hamburger Satzball ab. Nach dem 26:24 spürte Coach Czimek, dass seine Mannschaft wieder in der Spur ist und wechselte auf einigen Positionen durch. Und das in den vorherigen Wochen arg wackelige Konstrukt blieb diesmal stabil.
Wir haben eine stressige Phase mit Satzball gegen uns überstanden und gut performt
„Da haben wir gesehen, wie Volleyball dann aussieht“, beschrieb der Heimtrainer die Dominanz seiner Spielerinnen im finalen Durchgang. Als dieser nach einer knappen halben Stunde auch an das Czimek-Team gegangen war, konnten sich die Spielerinnen, das Coaching-Team und die Fans in der voll besetzten Halle auf eine stimmungsvolle Feier am zweiten Adventswochenende einstellen.
Nach dem fünften Sieg im neunten Meisterschaftsspiel kann der Tabellensiebte wieder etwas weiter nach oben schauen. Zwei Ränge besser platziert steht der kommende Gegner da: Am 11. Dezember wollen Czimek, Torliene und deren Teamkolleginnen einen Erfolg bei der SCU Emlichheim nachlegen.