Die Drittliga-Handballer bekommen es mit einem Aufsteiger zu tun, der über viele Spieler mit hochklassiger Erfahrung verfügt.
Vor dem Spiel in AldekerkLongericher SC verhängt Feierverbot

Longerichs Trainer Christian Stark
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Einfache Spiele gibt es in der Dritten Bundesliga für die Handballer des Longericher SC nicht. Diese Einschätzung gilt auch, wenn das Aufgebot von Trainer Christian Stark am Samstag beim Tabellennachbarn TV Aldekerk (18 Uhr, Kerken Vogteihalle) antritt.
„Das ist ein Aufsteiger, aber das Personal besteht fast nur aus Spielern mit Erfahrung aus der Dritten und Zweiten Liga“, sagt Stark. Dass der Gegner auf Rang fünf einen Punkt mehr als die Kölner auf dem Konto hat, sei deshalb für ihn keine Überraschung. In der Szene wird Aldekerk spöttisch als HSG Krefeld II bezeichnet, weil ein halbes Dutzend ehemalige Aktive aus der Seidenstadt dort für Qualität sorgen.
Coach Stark hofft auf Erfolgsserie
Damit es ein Duell auf Augenhöhe wird, musste allerdings Klartext geredet werden. „Einen Tag vorher ist zum Karnevalsauftakt am 11.11. ein Feierverbot vereinbart worden, das ist für mich aber auf unserem Leistungsniveau eine Selbstverständlichkeit“, betonte Stark.
Insgeheim hofft der Coach auf eine Wiederholung der Erfolgsserie der vergangenen Saison, als die Longericher mit zehn Siegen in Folge bis zum Weihnachtsfest für Furore sorgten.
Derby für die FC-Frauen
Die Handballerinnen des 1. FC Köln haben ihre erste Niederlage in der Dritten Liga unter Trainer Ingo Häußler beim TV Aldekerk aufgearbeitet. „Wir müssen das Selbstbewusstsein, den Einsatzwillen und das hohe Tempo beibehalten, wenn wir die bislang starke Saisonleistung fortführen wollen“, fordert der FC-Coach vor dem rheinischen Derby bei Fortuna Düsseldorf (Sonntag, 13.30 Uhr, Carl-Benz Realschule). Im letzten Spiel der Hinrunde sei aber auch eine effektivere Chancenverwertung nötig. (flö)