Die FC-Reserve empfängt am Sonntag den FC Gütersloh. Die Kölner Heimbilanz gegen die Ostwestfalen ist ausbaufähig.
Regionalliga1. FC Köln will guten Saisonstart ausbauen

Manuel Hartmann, Trainer der FC-Reserve
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Die U-21-Fußballer des 1. FC Köln streben im Spitzenspiel der Regionalliga West am Sonntag (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) eine Premiere an: Die FC-Reserve konnte keines ihrer bisher drei Heimspiele gegen den FC Gütersloh gewinnen (zwei Unentschieden, eine Niederlage). Und die Ostwestfalen reisen auch diesmal wieder mit einer breiten Brust an, in den ersten zwei Spielen holten sie sechs Punkte. Die FC-Reserve kommt auf vier Zähler.
Kölns Trainer Manuel Hartmann wollte die aktuelle Tabellen-Konstellation nicht überbewerten: „Natürlich ist das eine schöne Momentaufnahme und zeigt, dass wir gut in die Saison gestartet sind. Für uns ist es aber wichtig, das richtig einzuordnen. Es sind zwei Spieltage gespielt, mehr nicht. Wir freuen uns über die Punkte und die Entwicklung, aber wir wissen auch, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Für die Jungs ist es trotzdem schön, sich früh mit einem Aufstiegsaspiranten messen zu können.“
Trainer Manuel Hartmann fordert Energie und Mut
Der 42-Jährige erklärte, worauf es am Sonntag ankommen wird: „Wir müssen eine hochkonzentrierte Leistung auf den Platz bringen. Mit Energie, Mut und einer guten Balance zwischen Geduld und Aggressivität. Wir dürfen nicht den Fehler machen, aufgrund der guten Ergebnisse der ersten Spiele plötzlich Dinge zu erzwingen.“ Die bisherige Bilanz gegen Gütersloh sei ein Ansporn: „Wir wollen aber unbedingt die Statistik am Sonntag verändern, auch wenn es ein ganz schweres Spiel wird.“
Dabei zollte auch Hartmann dem kommenden Gegner Respekt. „Gütersloh ist eine Mannschaft, die sich in den letzten Jahren immer weiterentwickelt hat. Jetzt gehören sich nicht nur für mich zu den Aufstiegskandidaten. Sie haben eine sehr direkte Spielweise mit viel Tiefgang und entwickeln viel Torgefahr. Sie stehen defensiv sehr kompakt und entwickeln sehr viel Gefahr durch Standards. Das ist für eine junge Mannschaft sehr unangenehm und wird uns sicherlich alles abverlangen“, so der Coach. Entsprechend werde es „ein intensives und umkämpftes Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden“. Seine Mannschaft müsse bereit sein, „dreckige Meter zu machen und schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen“.
Viele U-21-Kräfte wohl bei den Profis
Offen bleibt bis zuletzt, mit welchem Personal die U21 in das Spiel gehen kann. Zuletzt waren Maik Akumu, Nilas Yacobi, Jonathan Friemel, David Fürst, Kristiyan Irmiev und Patrik Kristal bei den Profis dabei. Ein Qualitätsverlust war jedoch insbesondere beim 1:1 in Dortmund zuletzt nicht erkennbar. Da die FC-Profis am Sonntag noch zweimal 90 Minuten beim SC Paderborn testen, dürften kaum Spieler aus dem Bundesliga-Kader zur U21 zurückkehren.

