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Heimrecht für Hockeyteams
Rot-Weiss Köln sichert sich seinen Festtag

Lesezeit 2 Minuten
Ein Hockeyspieler holt mit seinem Schläger zum Schuss aus.

Elian Mazkour erzielte die meisten Tore für Rot-Weiss Köln.

Sowohl den Herren als auch den Damen ist Platz eins in der Bundesliga-Gruppe West nicht mehr zu nehmen.

Der 28. Januar wird zum Festtag. Zumindest aus Sicht des KTHC RW Köln. Denn sowohl die Hockeyspielerinnen als auch die Vereinskollegen haben sich vorzeitig das Heimrecht fürs Viertelfinale im Kampf um die Deutsche Hallen-Meisterschaft gesichert.

Während das Team von Trainer Wolfgang Kluth den Club an der Alster empfängt, steht der Gegner der Damen noch nicht fest. Als Nummer eins im Westen bekommen sie es entweder mit dem UHC Hamburg oder ebenfalls mit Alster zu tun; die Rivalen kämpfen zum Abschluss der Hauptrunde im direkten Duell um Platz eins der Nord-Staffel.

„Zwei Viertelfinals in eigener Halle sind natürlich perfekt“, sagt RW-Coach Markus Lonnes. „Es wird voll, laut und ganz bestimmt auch spannend.“

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Seine Mannschaft behielt sowohl gegen Uhlenhorst Mülheim (13:4) als auch gegen den RTHC Leverkusen (10:1) die Oberhand und profitierte vom Patzer des Titelverteidigers Düsseldorfer HC (2:2 gegen Mülheim). Beste Torschützin war Pia Maertens; die Hallen-Europameisterin steuerte erst fünf und dann sogar sechs Treffer bei.

Das Kluth-Team gab im Duell mit Mülheim eine 5:2-Halbzeitführung aus der Hand und kassierte seine erste Saisonpleite – 5:7. Tags darauf erledigte man seine Pflichtaufgabe gegen das punktlose Schlusslicht DSD Düsseldorf (10:5) – und zementierte damit Platz eins in der West-Staffel. In beiden Partien war Elian Mazkour treffsicherster Kölner (3/7). Mit 37 Toren führt er die Bundesliga-Torjägerliste vor Michael Körper vom Harvestehuder THC (33) an.

Mazkour darf sich zudem auf einen neuen Sturmpartner freuen, denn im Sommer kommt in Michel Struthoff (19/UHC Hamburg) eines der größten deutschen Talente. Während RW-Vizepräsident Timo Wess von einem „absoluten Wunschspieler“ spricht, fiebert das Juwel seiner nächsten Station entgegen: „In Köln zu spielen und zu trainieren, ist angesichts des starken Kaders wie ein Dauerlehrgang mit der Nationalmannschaft.“

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