Der Tischtennis-Zweitligist hat nach dem 5:5 den Klassenerhalt noch nicht sicher.
Tischtennis1. FC Köln verspielt Führung in Saarbrücken und muss weiter zittern

Robin Malessa vom 1. FC Köln
Copyright: Eduard Bopp
Trotz einer 5:3-Führung reichte es für die Tischtennisspieler des 1. FC Köln nicht für einen Auswärtssieg in der Zweiten Bundesliga: Das Duell beim Tabellen-Vorletzten 1. FC Saarbrücken II endete nach zwei Kölner Niederlagen im unteren Paarkreuz mit einem 5:5.
Dabei kämpfte Robin Malessa, der diesmal einspringen musste, tapfer gegen Peter Hribar. Der Kölner holte einen 0:2-Satzrückstand auf, erzwang den fünften Durchgang. Im Falle eines Sieges hätte der FC das Duell mit Saarbrücken gewonnen. Malessa verlor jedoch den Entscheidungssatz mit 7:11.
Die Kölner erwischten einen schlechten Start, beide Doppel gingen an die Gastgeber. „Da waren wir noch nicht richtig da“, konstatierte Spielertrainer Lennart Wehking. Der FC drehte in den Einzeln jedoch auf und wandelte den 0:2-Rückstand in eine 4:2-Führung um. „Das waren vier blitzsaubere Siege“, lobte Wehking, „aus dem Nichts heraus hatten wir einen Flow.“
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Lennart Wehking lobt Hayate Suzuki
Wehking lobte nach dem Remis besonders die Leistung des Japaners Hayate Suzuki: „Das war eine Riesen-Performance. Er ist erst einen Tag vorher aus Tokio gelandet und hat stark gespielt. Für uns war es ein Punktgewinn, weil wir Saarbrücken auf Abstand gehalten haben.“
Doch auch nach der Punkteteilung ist der Kölner Klassenerhalt nicht in trockenen Tüchern. Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz beträgt gerade einmal drei Minuspunkte. Mit einem Auswärtssieg am 18. März bei Hertha BSC sollten aber auch die letzten Zweifel ausgeräumt sein.
1. FC Saarbrücken II – 1. FC Köln 5:5. Doppel: Kobayashi/ Kosolosky – Hippler/Suzuki 3:0, Yigenler/Hribar – Wehking/Malessa 3:1. – Einzel: Kobayashi – Suzuki 1:3, Yigenler – Hippler 2:3, Kosolosky – Malessa 2:3, Hribar – Wehking 1:3, Kobayashi – Hippler 3:0, Yigenler – Suzuki 0:3, Kosolosky – Wehking 3:0, Hribar – Malessa 3:2.
