Acht deutsche Häfen gründen ein Bündnis und fordern vom Bund 15 Milliarden Euro für die dringend nötige Modernisierung.
Häfen schmieden AllianzAuch Duisburg dabei – Betreiber fordern Milliarden vom Bund

Acht deutsche Häfen schließen sich zusammen. (Archivfoto)
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Ein Bündnis mit dem Namen „Deutsche Seehäfen“ wurde von acht wichtigen See- und Binnenhäfen ins Leben gerufen. Zu dieser Kooperation zählen neben dem Duisburger Hafen auch die Hafenbetriebe Niedersachsen Ports (NPorts), Hamburg Port Authority, Bremenports, Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports sowie der Seehafen Kiel. „Die deutschen Häfen stehen vor gewaltigen Transformationsaufgaben“, äußerte Holger Banik von NPorts. „Diese können wir nur gemeinsam mit Bund und Ländern bewältigen.“
Laut eigener Aussage fungiert die Allianz als primärer Kontaktpunkt für die Bundesregierung und die Landesregierungen hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen. Hierzu gehören der Umbau der Energieversorgung, die Erneuerung der Infrastruktur und die wachsenden Ansprüche an die Widerstandsfähigkeit und den Schutz der Einrichtungen.
Finanzierungsforderungen an die Bundesregierung
Mit dieser Vereinigung verfolgen die Hafenbetreiber spezifische Absichten. Eine zentrale Forderung ist die Anerkennung der Häfen als Infrastruktur von gesamtstaatlicher Wichtigkeit. Daraus leitet sich der Appell ab, dass die Bundesregierung sich vermehrt an der Kostenübernahme beteiligt, speziell bei Investitionen in den Sektoren Energie, Sicherheit und Infrastruktur. Des Weiteren engagiert sich das Bündnis für beschleunigte Planungs- und Genehmigungsprozesse.
15 Milliarden Euro für Modernisierung benötigt
Ein signifikanter Handlungsdruck lastet auf den Häfen. Der Bedarf für Erneuerungen wird auf Basis eigener Kalkulationen mit etwa 15 Milliarden Euro beziffert. Die Allianz plant, ihre gemeinschaftlichen Standpunkte erstmalig am 10. Juni in Berlin in der Vertretung des Landes Hamburg zu präsentieren. (dpa/red)
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