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Teures Wüst-KonzertFDP kritisiert Ausgaben von 128.000 Euro für die Feier

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Ministerpräsident Wüst

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hatte im Dezember zum traditionellen Adventskonzert geladen (Archivbild)

Die FDP kritisiert die Landesregierung für ein fast 130.000 Euro teures Weihnachtskonzert in Zeiten von Rekordschulden.

Die FDP äußert Kritik an den Kosten für das weihnachtliche Konzert der Regierung von Nordrhein-Westfalen unter Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU), das im vergangenen Dezember stattfand. Laut Mitteilung der Staatskanzlei beläuft sich die nun vorliegende Endabrechnung auf 128.682,50 Euro. „In Zeiten trauriger Rekordschulden sollte die Landesregierung selbst mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Ausgaben auf den Prüfstand stellen“, sagte hierzu der Haushaltsexperte der FDP, Ralf Witzel.

Eine ähnliche Veranstaltung der bayerischen Landesregierung sorgte bereits im Februar für Aufsehen. Eingeladen hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dazu unter anderem Florian Silbereisen. Aus einer Anfrage der Grünen im Landtag von Bayern ging hervor, dass die Aufwendungen bei 130.000 Euro lagen, ein Umstand, den die dortige Oppositionspartei beanstandete.

NRW-Konzert kaum günstiger als in Bayern

Das Konzert der schwarz-grünen Koalition in NRW war somit fast ebenso kostspielig. Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatskanzlei teilte mit, dass die Ausgaben für die Veranstaltung am 13. Dezember in der St. Cornelius-Kirche in Viersen sich auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren bewegten. „Die Kosten für das künstlerische Programm machen etwas mehr als 80 Prozent der Gesamtkosten aus“, so der Sprecher. Organisatorische Kosten kämen hinzu.

FDP-Kritik: Ausgaben nicht mehr zeitgemäß

Der FDP-Abgeordnete Witzel äußerte sich mit Bezug auf den Landeshaushalt: „Insbesondere bei der eigenen Repräsentation gibt es noch viel Sparpotenzial. Hohe Ausgaben für einen nur kleinen exklusiven Gästekreis passen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Probleme unseres Landes nicht mehr in die heutige Zeit.“

Nach Auskunft der Staatskanzlei waren in dem Gotteshaus etwa 500 Gäste anwesend. Die Live-Übertragung im WDR-Fernsehen und auch im WDR-Radio wurde bundesweit von 619.000 Menschen verfolgt. Vor dem Kirchengebäude wurde das Konzert überdies auf einer großen Leinwand für mehrere hundert weitere Zuschauer gezeigt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.