Abtei-Bier, Gärtnereien, Café11 Klöster rund um Köln, die einen Ausflug wert sind

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2023 feierte Kloster Steinfeld in der Eifel 900-jähriges Bestehen.

2023 feierte Kloster Steinfeld in der Eifel 900-jähriges Bestehen.

Weniger als 100 km von Köln entfernt, liegen diese 11 Klöster – mit eigenen Gärtnereien, Klosterläden und Restaurants. 

Auf der Suche nach innerer Einkehr und Ruhe? Das ist in vielen Klöstern in der Umgebung zu finden. Die Ordensmänner und -frauen sehen sich als freundliche Gastgeber und ermöglichen Besuchern einen Einblick in ihren geistlichen Alltag.

Klöster sind aber auch als Ausflugsziel beliebt, da sie oft mitten im Grünen liegen. In der Natur durchatmen, romanische Baukunst bestaunen, Orgelklängen lauschen, durch Kräutergärten wandeln oder frisch gebrautes Bier und Wein vom klostereigenen Weinberg kosten: Viele Klöster produzieren eigene Produkte und bieten diese in ihren Klosterläden oder Gärtnereien an. Manche bieten auch eine exzellente Küche, andere Einkehrtage, Seminare, sogar strenge Exerzitien. Ordensleute organisieren Mountainbike-Touren mit Wellness, Saunagang und Swimmingpool. Ob nahe der Stadt oder in ländlicher Abgeschiedenheit: Fernab von touristischem Trubel lässt sich Erholung finden.

Manchmal reicht da schon ein Ausflug als „Kurzurlaub“ – viele Klöster liegen in herrlicher Umgebung, in der sich Natur genießen lässt. Eine Rast im Kloster bei Erbsensuppe oder frischer Forelle mit einem zünftigen Klosterbier hat nach einer Wanderung besonderen Reiz.

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Im Folgenden stellen wir Ihnen 11 schöne Klöster vor, weniger als 100 km von Köln entfernt, mit ganz unterschiedlichen Angeboten.

1. Kloster Knechtsteden, Dormagen

Rund 25 Kilometer von Köln

Im frischen, gemütlichen Heu können hier bis zu 40 Personen von Mai bis September im Heuhotel des Klosters schlafen. Auf einer sanften Anhöhe, die von der Senke eines alten Rheinarms umschlungen wird, liegt westlich von Dormagen das Klostergelände Knechtsteden, eine ehemalige Prämonstratenserabtei aus dem frühen 12. Jahrhundert, die sich seit 1896 im Besitz des Spiritanerordens befindet. Auf dem weiträumigen Gelände befinden sich auch die Klosterbasilika, das katholische Norbert-Gymnasium und eine Gaststätte. Wegen ihrer hervorragenden kunstgeschichtlichen Bedeutung und der jahrhundertealten Wallfahrt zum Gnadenbild erhielt die Kirche 1974 den päpstlichen Titel „Basilika minor“. Von 1986 bis 1997 wurde das Kloster umfangreich renoviert.

Das Naherholungs- und Naturschutzgebiet in der Umgebung bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung. Knechtsteden ist das „Mutterhaus“ der deutschen Spiritanerprovinz. Heute leben dort 26 Patres und Brüder. Außerdem werden die Mitbrüder in Krankheit und Ruhestand versorgt. Regelmäßig laden die Spiritaner zu Gesprächsabenden und Besinnungstagen ein.

Im Klosterladen: Produkte aus fairem Handel und der Region, kunsthandwerkliche und religiöse Gegenstände – und ein Buchantiquariat.

Missionshaus der Spiritaner, Kloster Knechtsteden, 41540 Dormagen, Tel.: 02133/ 86 90, www.kloster-knechtsteden.de


2. Abtei Brauweiler, Pulheim

Rund 30 km von Köln entfernt

Wer die Abtei Brauweiler noch nicht kennt, sollte die nächste Möglichkeit nutzen, ihr einen Besuch abzustatten. Denn nicht umsonst gilt die ehemalige Benediktinerabtei mit ihrer romanischen Kirche, den barocken Gebäuden und der schönen Parkanlagen, als eine der schönsten Klosteranlagen im Rheinland. Viel zu sehen und zu tun gibt es hier auch: In den historischen Räumen finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt – von Konzerten bis Lesungen. Bei einem Audio-Rundgang über das Gelände erfahren Besucher über ihr Mobiltelefon Informationen zur Geschichte der Abtei. Das Kloster in Brauweiler begleitet eine lange, teils auch schwierige Historie. Während der Reichspogromnacht 1938 wurden etwa 600 jüdische Rheinländer für einige Tage dort inhaftiert, bevor sie deportiert wurden. 

Im Abteishop werden regionale Produkte rund um das Klosterleben angeboten: von Abtei-Craft-Bieren und Weinen über Kräuterheilessenzen, Ölen und Gewürzen bis Lektüren. Zum neuen Sortiment des Shops zählt das eigens für die Abtei gebraute Craft-Bier  „Abt Ello“. Gebraut wird es in der Mikrobrauerei Heinenhof in Pulheim-Orr.

Besichtigung und Öffnungszeiten: Abteihöfe von 7.30-19 Uhr, Abteipark und Klostergarten durchgehend geöffnet; Innenräume Di-So 9-16 Uhr jeweils zur vollen Stunde, Anmeldung im Abteishop, Di-So 9-17 Uhr; Kurzführungen finden dienstags bis freitags um 14.30 Uhr statt.

LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim, Tel.: 02234 98540, abteibrauweiler.lvr.de


3. Gut Langwaden, Grevenbroich

Rund 45 km entfernt von Köln

Seit dem 12. Jahrhundert ist klösterliches Leben auf dem Gelände von Gut Langwaden dokumentiert. Viele Gäste, die hier Einkehr finden, sind auf der Suche nach Ruhe und tauchen für ein paar Tage ein in die besondere Welt hinter den Klostermauern. Neben dem Einblick in das geistliche Leben der Mönche ist auch die Küche und der Biergarten ein attraktives Ziel für Wanderer und Radfahrer. Ein ausgeklügeltes Kurs- und Fortbildungsprogramm gibt es auf Gut Langwaden allerdings nicht, auch keine expliziten Exerzitien- oder Oasentage. „Dafür sind wir hier nicht groß genug“, sagt Pater Gregor. Wer Unterkunft sucht, der findet Zimmer übers Internet oder ruft an: „Ich möchte gerne stille Tage haben.“ Das klappt immer.

Im Klosterrestaurant gibt es Gulaschsuppe, Salatteller, Schnitzel und vieles mehr, Mittagsgerichte für 7,95 Euro. Je nach Wetter ist auch eine schöne Terrasse/Biergarten geöffnet. Öffnungszeiten: Di-Do 11.30 bis 15 Uhr, Fr-So 11.30-20 Uhr.

Im Kloster-Garten werden saisonal Gemüse, Salat, Tomaten oder Kräuter aus eigenem Anbau angeboten. Öffnungszeiten: Mo-Do 10-12 und 13-16 Uhr, Fr 10-12.30 Uhr.

Zisterzienserkonvent, 41496 Grevenbroich-Langwaden, Tel.: 02182/88 02 0, www.klosterlangwaden.de


4. Nikolauskloster Jüchen, Kreis Neuss

Rund 47 km von Köln entfernt

Das Nikolauskloster in Jüchen liegt mitten im Grünen zwischen Köln und Düsseldorf. Eine wunderschöne Parkanlage mit Mariengrotte und kleinem Bach führt rund um das Kloster. Es ist ein Ort zum Genießen und zugleich ein beliebtes Ausflugsziel in der Umgebung. In unmittelbarer Nähe liegt auch das Wasserschloss Dyck sowie die Museumsinsel Hombroich. Von donnerstags bis sonntags gibt es im Kloster Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Die Klosterkirche mit neugotischem Hochaltar von 1860 ist auch beliebt bei Hochzeitspaaren: Mehr als 200 Trauungen werden hier jährlich geschlossen. Es werden viele unterschiedliche Kurse für Jugendliche, Familien und Geistliche angeboten. Außerdem kann man dort übernachten. Das Kloster ist barrierefrei zugänglich.

Im Klosterladen verkauft Imker Ulrich Reipen unter anderem den Honig aus der Klosterimkerei. Außerdem gibt es neben ausgesuchten Büchern, Tauf- und Kommunionsaccessoires auch Kerzen, Weine, Klosterlikör. Geöffnet: Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa, So und Feiertag von 14 bis 18 Uhr.

Nikolauskloster, Nikolauskloster, 41363 Jüchen, Tel.: 02182-82 996-0, www.nikolauskloster.de


5. Abtei Mariawald, Eifel

Rund 70km von Köln entfernt

Mitten in der Eifel, im Naturpark Hohes Venn liegt oberhalb des Rursees die über 500 Jahre alte Abtei Mariawald. Es ist ein Ort jahrhundertealter Tradition, in dem Besucherinnen und Besucher Ruhe und Stärkung finden können. Jeden zweiten Samstag im Monat lädt das Trappistenkloster zur gemeinsamen Auszeit ein. Die Einkehrtage beginnen um 10 Uhr und enden gegen 15.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf begrenzt (Anmeldungen unter a.rose@kloster-mariawald.de). Das Kloster liegt mitten im Grünen, ein Ausflug lässt sich schön mit einer Wanderung in Heimbach kombinieren. Auf dem Weg zur Abtei bietet sich ein Stopp auf dem Soldatenfriedhof an, von dem aus ein fantastischer Blick auf die umliegende Landschaft wartet.    

Im Klosterladen wird unter anderem ein hausgemachter Abtei-Likör angeboten. Es gibt auch Trappistenbier und Käse aus Belgien, sowie Naturkosmetik, handgemachte Seifen, Brot, Weine und vieles mehr. Zudem gibt es eine kleine Buchhandlung auf dem Gelände.

Im Klosterrestaurant werden Pilger, Besucher, Reisende und Wanderer aus der Klosterküche versorgt. Geradezu berühmt ist die Mariawalder Erbsensuppe. Außerdem gibt es Tagesgerichte, Kuchen, Pralinen und Torten. Öffnungszeiten: Mi-Fr 11-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-17 Uhr. Reservierung telefonisch unter 02446 950 616.

Abtei Mariawald 1, 52396 Heimbach, kloster-mariawald.de, Tel.: 02446 950 60


6. Salvatorianerkloster Steinfeld, Eifel

Rund 70 km von Köln

Zu den bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmälern des Rheinlands gehört die Klosteranlage Steinfeld mit ihrer zwischen 1142 und 1150 errichteten Basilika. Weltberühmt ist sie für ihre einzigartige König-Orgel von 1727. Organisten aus aller Welt geben hier Konzerte. Seit 1923 leben und wirken die Salvatorianer in der ehemaligen Prämonstratenserabtei, die im frühen 12. Jahrhundert gegründet wurde. Pilger, Einzelreisende, Wanderer, Familien und Gruppen sind willkommen.

Die Klosterküche bietet Essen und Trinken, es gibt drei Gästehäuser mit insgesamt 150 Zimmern – von Einzel- bis Mehrbettzimmern, Lese-, Musik-, Kunst-, Seminar- und Tagungsräume. Ein uriger „Schafstall“ ist für rustikale Feste und Feiern eingerichtet. 

Im Klosterladen mit Café gibt es neben Büchern, CDs, Kerzen, Schmuck und Devotionalien unter anderem Honig von Bienen aus dem Klostergarten, Marmeladen und Fruchtaufstriche aus Früchten der Region, Wurst, Schinken und Käse, Steinfelder Klosterbrand sowie Klosterbier, gebraut aus regionalen Zutaten. Und natürlich Kaffee und Kuchen. Öffnungszeiten: Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr.

Gästehaus Kloster Steinfeld GmbH & Co. KG, Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall-Steinfeld, Tel.: 02441/ 88 9131, www.kloster-steinfeld.de


7. Kloster St. Marienhaus, Neuwied

Rund 75 km von Köln

Ein beliebtes Ziel für Wanderer ist das Kloster St. Marienhaus. Auf einer 17 Kilometer langen, anspruchsvollen Strecke verbindet der Wanderweg „Der Klosterweg... wandern für die Seele“ den Rheinsteig in Rengsdorf mit dem Westerwaldsteig in Waldbreitbach. Vom Klosterberg bietet sich ein herrlicher Blick ins Wiedtal. Sehenswert sind auch der Schöpfungspfad und der Klostergarten. Der Orden wurde 1863 gegründet, 1887 wurde die neogotische Kirche eingeweiht. 

Im Restaurant „Klosterbergterrassen“ gibt es neben gutem Essen auch eine wunderschöne Aussicht auf das Wiedtal. 

Im Klosterladen gibt es Produkte aus biologischem Anbau und fairem Handel. Neben hauseigenen Produkten, die nach alten Klosterrezepten hergestellt werden, werden Artikel aus anderen Klöstern wie Salben und Dinkelgebäck angeboten und fair gehandelte Waren wie Tee, Kaffee, Schokolade und Schmuck.

Kloster St. Marienhaus, Margaretha-Flesch-Straße 8, 56588 Waldbreitbach, Tel.: 02638/ 810, www.waldbreitbacher-franziskanerinnen.de


8. Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel

Rund 77 Kilometer von Köln

Dieser Ort der Stille und Einkehr mitten im Herzen des Ruhrgebiets wurde erst 1990 eingeweiht. Das Zisterzienserkloster untersteht dem Abt von Stift Heiligenkreuz, einer Zisterzienserabtei in Österreich. Die 1915 geweihte neugotische Kirche mit dem Gnadenbild der „Schmerzhaften Mutter von Stiepel“ ist ein Wallfahrtsort, der von den Mönchen ebenso betreut wird wie die örtliche Mariengemeinde. Mit Beginn der Hauptwallfahrtszeit im Mai finden hier jeden Mittwoch eine Wallfahrtsmesse und eine Andacht statt, und einmal im Monat gibt es in St. Marien Konzerte. Einzelne Gäste können sich im Kloster für einige Zeit zurückzuziehen und in der Stille Kraft und Orientierung suchen.

Im Restaurant Klosterhof wird regional und deutsch-ungarisch gekocht. Im Sommer lockt eine schöne Terrasse die Gäste an.

Im Klosterladen gibt es neben religiöser Literatur, Kreuzen, Ikonen, Rosenkränzen, Kerzen, Krippenfiguren, CDs, Karten und Kalendern auch Klosterlikör und Weine vom Stiftsweingut Heiligenkreuz.

Zisterzienserkloster Stiepel, Am Varenholt 9, 44797 Bochum Tel.: 0234/ 77 70 50, www.kloster-stiepel.org


9. Kloster Maria Laach, Eifel

Rund 80 km von Köln entfernt

Alleine die Geografie der Klosterabtei Maria Laach bietet beste Voraussetzungen für Erholung und Ruhe: Die umfangreiche, hochmittelalterliche Klosteranlage schmiegt sich wie hineingegossen in den schmalen Streifen zwischen hügeligem Kraterrand und dem Ufer des Laacher Sees. Wer einen Grund zum Schweigen sucht, der ist hier richtig. Wer die Gegend genießen und die Benediktiner-Abtei als Ausgangspunkt nutzen möchte für Erkundungsfahrten und Wanderungen, für den ist eher das angegliederte Seehotel Maria Laach der richtige Ort – um Spiritualität geht es in dem Vier-Sterne-Hotel allerdings kaum. Wer die Nähe zu den Mönchen und ihrem Alltag sucht, für den ist der Gastflügel des Klosters, St. Gilbert, vorgesehen.  Zentrum des Klosters ist die prächtige romanische Abteikirche mit ihren sechs Türmen. 

In der Klostergaststätte gibt es Flammkuchen, Suppen und Salate, aber auch regionale Spezialitäten wie Eifellamm oder Laacher Currywurst. Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 18 Uhr. 

Im Klosterladen werden handgemachte Produkte aus den Laacher Werkstätten verkauft – der Keramikmanufaktur, Kunstschmiede und Genussmanufaktur. Auch gibt es eine Klostergärtnerei.

Benediktinerabtei Maria Laach, 56653 Maria Laach, Tel.: 02652/590, abtei@maria-laach.dewww.maria-laach.de


10. Zisterzienserabtei Marienstatt, Westerwald

Rund 85 Kilometer von Köln

Übernachten in einer Kloster-Ferienwohnung ist im Westerwald, nur rund vier Kilometer von Hachenburg entfernt, möglich. Das Zisterzienserkloster wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet. Die Geschichte des Klosters reicht vom religiösen und kulturellen Zentrum im Mittelalter bis zur Schließung im Jahr 1803 und schließlich der Wiederbesiedlung 1888 durch Mönche vom Bodensee.

Heute empfängt die Abtei jährlich mehr als 10.000 Besucher. Gäste und Wallfahrer sind das ganze Jahr willkommen. Im Gästehaus ist Platz für 117 Personen, die Ruhe und Einkehr suchen. Neben der Seelsorge arbeiten die 14 Mönche vor allem im privaten Gymnasium, in der Buch- und Kunsthandlung, im Brauhaus, in der Klosterbibliothek und in der Buchbinderei der Abtei. Im Klosterladen gibt es neben Büchern, CDs und Kerzen, Marmeladen, Gebäck, Käse, Brände und Liköre aus eigener Herstellung.

In der Klosterbrauerei wird ein dunkles Landbier gebraut, was in 0,5-Liter-Flaschen – oder im Brauhaus frisch vom Fass – verkauft wird. Dazu bietet die Küche herzhafte Gerichte aus Kloster und Region, und es gibt einen Biergarten. Öffnungszeiten Brauhaus: Oktober bis April: Mi bis Sa 11 bis 21 Uhr, So 10.30 bis 21 Uhr; Mai bis September: Di bis Sa 11 bis 22 Uhr, So ab 10.30 Uhr

Zisterzienserabtei Marienstatt, 57629 Marienstatt, Tel.: 02662/ 953 50, www.abtei-marienstatt.de


11. Abtei Mariendonk, Niederrhein

Rund 90 km von Köln entfernt

Landwirtschaft, eine Stickerei und eine Hostienbäckerei betrieben die Benediktinerinnen, die vor mehr als 100 Jahren das Kloster gründeten. 1948 wurde es offiziell zur Abtei ernannt. Heute widmen sich die Schwestern intensiv der Erschließung der Heiligen Schrift und arbeiten an wissenschaftlichen Projekten mit.  Im großen Garten wird Obst und Gemüse für den eigenen Bedarf angebaut. Sehenswert ist die im neugotischen Stil gebaute Klosterkirche. Für Gäste stehen 20 Zimmer zur Verfügung. Hier können sie Ruhe, Stille und Besinnung finden, Gesprächs- und Glaubensseminare besuchen. Es bietet sich auch an, die schöne niederrheinische Landschaft zu erwandern oder per Rad zu erkunden.

Im Klosterladen gibt es unter anderem Produkte aus den verschiedenen Werkstätten wie Paramente, Messgewänder oder Stolen, aber auch Kerzen, Kunstkarten, Kalender – und den klostereigenen Kräuteraperitif Pulmonal sowie selbst hergestellte Kräuterbonbons.

Abtei Mariendonk, Niederfeld 11, 47929 Grefrath, Telefon 02152/ 915 46 43, www.mariendonk.de

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