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Nachfolge von „Metzger & Marie“
Beliebte Pasta Bar zieht ins Kölner Agnesviertel

Lesezeit 2 Minuten
Caruso

Anna Siena und Marcello Caruso

Köln – Gerade erst hatte FC-Küchenchef Marc Flogaus verkündet, dass er sein Restaurant „Metzger & Marie“  im Agnesviertel nicht weiter betreibt,  jetzt ist ein Nachmieter gefunden. In das Lokal an der Kasparstraße zieht die italienische Caruso Pasta Bar ein, die derzeit noch am Salierring beheimatet ist. In der letzten Dezemberwoche habe das Ehepaar Anna Siena und Marcello Caruso den Mietvertrag unterschrieben, im März wollen sie umziehen. „Das ist eine große Veränderung und Herausforderung für uns“, sagt Siena, die Gastgeberin.

Die Pasta Bar vergrößert sich. Während es derzeit am Barbarossaplatz rund zehn Tische gibt, werden es im Agnesviertel 20 sein. Auch eine personelle Neuerung geht mit dem Umzug einher: Man habe sich in der Küche Verstärkung geholt, erzählt Siena. „Der Koch Emanuele Bararo wird unser neuer Geschäftspartner. Er lebt seit zehn Jahren in Deutschland und versteht sich sehr gut mit meinem Mann“.

Mittlerweile hat das Paar aus Neapel nämlich zwei Kinder. Die personelle Aufstockung bedeute also „mehr Unterstützung, auch mentale“.

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Familienglück in der Pandemie für Ehepaar von Caruso Pasta Bar

Für das Paar hatte die Pandemie auch positive Seiten: „Wir konnten die Schwangerschaft und die Geburt wirklich genießen und waren einfach viel zuhause.“ Den Gästen sei man dankbar, dass sie so verständnisvoll mit den zahlreichen Corona-Auflagen umgingen.

Zutritt mit 2G-Plus gilt in der Caruso Pasta Bar nicht erst seit dem jüngsten Beschluss, sondern seit dem Ende der Winterpause. „Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil wir einen sehr kleinen Laden haben. Wenn man zwei Stunden dort verbringt, möchte man wissen, dass nebenan einer sitzt, der negativ getestet ist“. Die Gäste hätten mit viel Zuspruch reagiert.

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Siena und Caruso führen ihr Restaurant seit 2013. Seit zehn Jahren leben sie in Deutschland, vorher waren sie am Gardasee im Tourismussektor tätig. Dauerhaft in Köln zu leben sei nicht geplant gewesen. Vielmehr wollten die beiden eine Weile bleiben, um Deutsch zu lernen. „Dann sind wir geblieben. All diese Anerkennung, wie etwa von Restaurantkritiker Carsten Henn, macht uns sehr glücklich, das zeigt uns, dass wir alles richtig gemacht haben“.

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