Der 11. Kölner Galgo-Marsch führte durch die City. In Spanien gelten Galgos als Nutztiere. Die Haltungsbedingungen sind schlecht.
11. Kölner Galgo-Marsch mit 4000 Jagdhunden2000 Personen protestieren gegen Ausbeutung der Hunde in Spanien

Ausgebeutet und misshandelt: Beim Galgo-Marsch machen Personen mit Jagdhunden auf die prekären Bedingungen für Jagdhunde in Spanien aufmerksam.
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Systematischer Ausbeutung, Misshandlung und Tötung sind die spanischen Jagdhunde Galgos in ihrer Heimat ausgesetzt: Anlässlich des Welt-Galgo-Tags am Sonntag, 1. Februar, zog am vergangenen Samstag zum elften Mal der Kölner Galgo-Protestzug durch die Stadt. Der Galgo-Marsch startete am Bürgerhaus Stollwerck und führte über Severinstraße, Waidmarkt, Hohe Straße zum Heumarkt und wieder zurück.
Rund 2000 Menschen und 4000 Hunde, neben Galgos auch Podencos und andere Jagdhunde, nahmen an dem Marsch teil, teilten die Veranstalter auf Anfrage mit. Anlass sei „weiterhin die dramatische Situation dieser Hunde in Spanien“, heißt es.

Der Galgo-Marsch startete am Samstag, 31. Januar 2026, am Bürgerhaus Stollwerck und führte über Hohe Straße und Heumarkt zurück auf die Severinstraße.
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Trotz einer Reform des spanischen Tierschutzgesetzes im Jahr 2023, sind die Jagdhunde davon ausgenommen und dem dortigen Landwirtschaftsministerium unterstellt. Rechtlich gelten sie als Nutztiere. Am Ende der spanischen Jagdsaison macht der Kölner Galgo-Marsch auf die Missstände aufmerksam und möchte laut den Veranstaltern „den Tieren eine Stimme verleihen“.
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Viele aussortierte Galgos leben mittlerweile in Deutschland
In Spanien werden Galgos gezüchtet, um später vor allem bei der Hasenjagd eingesetzt zu werden. Das Gros dieser Hunde führe ein trostloses Leben, so die Veranstalter des Kölner Galgo-Marschs. Die Haltungsbedingungen seien schlecht, oft würden sie in dunklen Schuppen oder Verschlägen gehalten und unterliegen einem harten Training.
In Deutschland leben inzwischen viele aussortierte spanische Windhunde, die hierhin vermittelt wurden und ein neues Zuhause gefunden haben. Die Hundehalter möchten sich dagegen wehren, dass die Tiere als „Gebrauchsgegenstand für jagdliche Zwecke“ missbraucht werden. (red)

