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Chaos bleibt ausMüllpfand wirkt – so sauber war der Summerjam lange nicht mehr

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Die Mülltonnen waren übervoll, einige ließen ihre Pavillons stehen und andere vereinzelten Abfall, aber die riesigen Müllberge blieben dieses Jahr aus.

Einige ließen ihre Pavillons zurück und andere vereinzelten Abfall, aber die riesigen Müllberge blieben dieses Jahr beim Summerjam aus.

22.000 Menschen feierten am Wochenende am Fühlinger See. Am Montag überrascht das Festivalgelände mit einem ungewohnten Anblick.

Das große Summerjam-Festival ist vorbei und damit ist seit Montag am Fühlinger See das große Aufräumen angesagt. Die letzten Besucherinnen und Besucher traten am Morgen ihre Heimreise an und räumten sehr entspannt und recht sorgfältig hinter sich auf. Während im vergangenen Jahr montags pures Chaos herrschte und viele Leute ihre kompletten Camps hinterließen, bot sich nun ein deutlich erfreulicherer Anblick: Die Mülltonnen waren übervoll, einige ließen ihre Pavillons zurück und andere vereinzelten Abfall, aber die riesigen Müllberge blieben dieses Jahr aus.

Die Mülltonnen quellen über nach dem Festival am Fühlinger See, aber dafür sind sie auch da.

Die Mülltonnen quellen über nach dem Festival am Fühlinger See, aber dafür sind sie auch da.

Grund dafür dürfte unter anderem sein, dass wieder zehn Euro Müllpfand im Drei-Tage-Festivalticket enthalten waren. Bei Abreise mussten alle einen vorher ausgehändigten Müllsack gefüllt wieder abgeben, um das Pfandgeld zurückzuerhalten. Und so waren am Montagmorgen dauerhaft Menschen unterwegs, die ihre Müllsäcke zurückbrachten.

Köln: Etwa 22.000 Menschen besuchten das Summerjam-Festival

Ein Konzept, das zu funktionieren scheint und auch bei einigen Camperinnen und Campern gut ankommt: „Ich finde es super, dass es den Pfand gibt, genau so sollte es sein“, sagt Festivalgänger Carlo Rombach. „Dazu gibt es auch noch Müllcontainer, die es die letzten Male, meine ich, noch nicht gab, das macht die Müllentsorgung leicht und ich finde, es sieht echt top aus, vor allem im Vergleich zu anderen Jahren.“ Auch das Projekt Zukunftsmusik sorgt für saubere Campingplätze beim Summerjam: Freiwillige sammeln Pfandflaschen für die musikalische Förderung sozial benachteiligter Kinder. 

Nachdem das Publikum abgereist ist, haben die Veranstalter bis spätestens Donnerstag Zeit, um das Gelände zu reinigen, teilt Thorsten Heinrich vom Sportamt mit, das für die Sport- und Erholungsanlage am Fühlinger See verantwortlich ist: „Die Veranstalter machen das immer sehr gewissenhaft und im Moment sieht es so aus, als sollte bis Mittwoch alles sauber sein.“ Auch Zwischenreinigungen hätten dafür gesorgt, dass das Gelände bereits am Montagmorgen recht ordentlich aussah. 

Die großen Müllberge bleiben dieses Jahr nach dem Summerjam aus

„Die Straßen drumherum sind schon super sauber und das Festivalgelände wird auch schon fleißig gereinigt, jetzt ist natürlich die Frage, was die Besucherinnen und Besucher auf den Campingplätzen hinterlassen, aber bisher sieht es gut aus und es sollte alles klappen“, sagt Lisa Bauernfeind vom Sportamt. Und auch der See, in dem sonst schon mal Müllreste gelandet sind, sieht dieses Jahr top aus. 

Etwa 22.000 Menschen hatten am Wochenende beim Summerjam am Fühlinger See gefeiert und für eine gute und gelöste Stimmung gesorgt. Das Kölner Festival gehört zu den größten Reggae-Festivals in Europa und sorgt jedes Jahr wieder dafür, dass der Fühlinger See zu einem außergewöhnlichen Ort voller Liebe und guter Laune wird.