Deutscher WetterdienstGewitterwarnung für Region rund um Köln

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Ein Blitz zuckt bei einem Gewitter über dem Himmel über dem Kölner Süden (Archivbild).

Ein Blitz zuckt bei einem Gewitter über dem Himmel über dem Kölner Süden (Archivbild).

Der DWD warnt vor starkem Gewitter im Bereich westlich von Köln. Die Warnung für Köln selbst wurde aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Montagabend (3. August) eine Warnung vor starkem Gewitter herausgegeben. Die Warnung galt zunächst für den südlichen Bereich von Köln und Teile von Euskirchen/Eifel, Teile des Rhein-Erft-Kreises und Teile des Rhein-Sieg-Kreises. Sie galt von 18.13 bis 19 bzw. 20 Uhr.

Kurze Zeit später passte der DWD den Warnbereich an, das Kölner Stadtgebiet selbst sowie die Eifel und der Rhein-Sieg-Kreis sind nun nicht mehr betroffen. Der Fokus liegt jetzt westlich von Köln, also nach wie vor auf Teilen des Rhein-Erft-Kreises. 

„Von Südwesten ziehen einzelne Gewitter auf. Dabei gibt es Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 15 l/m² und 25 l/m² und Hagel“, heißt es beim DWD.

Bereits zuvor hatte der DWD eine Hitzewarnung herausgegeben – den zweiten Tag in Folge. Diese gilt seit Montagvormittag bis Dienstagabend, 19 Uhr. Am Montag kletterten die Temperaturen in Köln auf bis zu 35 Grad, am Dienstag soll es dann nochmal bis auf 33 Grad hochgehen.

Gewitter sind erst kurzfristig vorhersagbar

Der DWD hatte bereits zuvor von einer zunehmenden Gewitterneigung am Montag und Dienstag gesprochen. Wo genau sich diese Gewitter aber entladen, ist kaum vorhersehbar, da es sich um weitgehend lokale Ereignisse handelt. Die Gewitterwarnungen des DWD kommen daher anders als die Hitzewarnungen immer erst kurz vorher. 

Als mögliche Gefahren bei Gewitter mit Sturmböen und Starkregen zeigt der DWD auf: Bei Blitzschlag besteht Lebensgefahr, durch den Wind können einzelne Äste herabstürzen und Gegenstände umherfliegen. Starkregen kann zu raschen Überflutungen von Straßen führen. Gefahr besteht hier vor allem in Unterführungen. Autofahrern droht  Aquaplaning, zudem kann Hagelschlag zu Schäden führen.

Man sollte den Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen sowie Gewässer meiden und freistehende Objekte wie Möbel oder Zelte sichern.

Köln hätte wie ganz Nordrhein-Westfalen Niederschlag bitter nötig – wenn auch nicht als Unwetter mit punktuellem Starkregen. Im Juli war es so trocken wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Natur leidet, Landwirte verzeichnen Ernteeinbußen, und die Wirtschaft nimmt Schaden aufgrund des Niedrigwasserrekords des Rheins. (cme)