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Ehemaliger Institutsdirektor der Universität zu Köln
Medizinhistoriker Klaus Bergdolt ist tot

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Klaus Bergdolt ist am 11. Februar 2023 im Alter von 75 Jahren gestorben.

Klaus Bergdolt ist am 11. Februar 2023 im Alter von 75 Jahren gestorben.

Der emeritierte Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin und hatte sich auf Pest- und Seuchengeschichte spezialisiert.

Der emeritierte Medizinhistoriker der Kölner Universität Klaus Bergdolt ist tot. Er ist am Samstag (11. Februar) im Alter von 75 Jahren gestorben. Der Traueranzeige zufolge war die Todesursache eine „kurze, schwere Krankheit“.

Fast zwei Jahrzehnte, von 1995 bis 2014, war Bergdolt Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin an der Kölner Universität. Seine Forschung zur Pest („Der Schwarze Tod in Europa“, 1994) half der deutschen Öffentlichkeit, die Corona-Krise einzuordnen.

Klaus Bergdolt war Rotarier

Bergdolt studierte Medizin in Tübingen, Wien und Heidelberg (1968 bis 1975) und Kunstgeschichte, Geschichte, christliche Archäologie und Religionswissenschaften in Heidelberg und Florenz (1981 bis 1986). 1986 promovierte er zum Dr. phil. in Heidelberg. 1990 folgte die Habilitation in Medizin- und Wissenschaftsgeschichte in Würzburg.

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Der gebürtige Stuttgarter trat 1997 dem Rotary Club Köln-Hahnentor bei, der sich für humanitäre Hilfe auf lokaler Ebene einsetzt. Er war Präsident des rotarischen Jahres 2003/2004 und wurde 2017 als Paul Harris Fellow anerkannt. Die Rotary Foundation würdigt mit der Auszeichnung besondere Spendenleistungen einzelner Personen und die wohltätige Arbeit der Rotarier.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 22. Februar, um 10 Uhr in der St. Aposteln-Kirche am Neumarkt statt. Im Anschluss wird Bergdolt auf dem Südfriedhof in Zollstock beigesetzt. 

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