In Köln-Ossendorf sind zwei Blindgänger entdeckt worden. Noch heute müssen sie entschärft werden.
Weltkriegsbomben in KölnZwei Blindgänger in Ossendorf gefunden – Entschärfung noch heute

„Bombenräumung“ steht auf einem Straßenschild. (Symbolbild)
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In Köln-Ossendorf sind am Freitagmorgen (12. Juni) zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bomben wurden im Bereich der Köhlstraße entdeckt und müssen noch heute entschärft werden. Die Köhlstraße liegt zwischen der Justizvollzugsanstalt (JVA) und dem Westfriedhof.
Wie die Stadt mitteilte, handelt es sich um zwei amerikanische 50-Kilogramm-Bomben mit Aufschlagzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland und das Ordnungsamt sind vor Ort.
Sperrzone von 300 Metern – mehrere Gewerbebetriebe betroffen
Für die Entschärfung muss ein Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst legte zunächst einen Radius von 300 Metern fest. „22 Anwohner*innen sind von einer Evakuierung betroffen, außerdem diverse Gewerbebetriebe“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Wann die Entschärfung beginnen kann, stand am Vormittag noch nicht fest. Das Ordnungsamt entscheidet über die weiteren Schritte zur Absperrung und Evakuierung. Eine Anlaufstelle für Betroffene wird es nach Angaben der Stadt nicht geben.
Für die Bombenentschärfung werden mehrere Straßen im Bereich des Fundorts gesperrt. Betroffen sind die Kreuzungsbereiche Köhlstraße/Mathias-Brüggen-Straße und Bleriotstraße/Mathias-Brüggen-Straße. Zudem wird die Köhlstraße südöstlich der Hausnummer 10 abgesperrt.
2025 musste der Kampfmittelräumdienst im Regierungsbezirk Köln 915 gefundene Überreste aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen. Nach Schätzungen von Experten gingen rund 48.000 Tonnen an Bomben über dem Kölner Stadtgebiet nieder. (sbo)
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