Udo Hanselmann, SPD-Politiker und stellvertretender Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, ist tot.
Im Alter von 78 JahrenUdo Hanselmann gestorben – Trauer bei Kölner SPD

Die SPD in Köln trauert um Udo Hanselmann.
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Die Kölner Politikszene trauert um Udo Hanselmann. Der SPD-Politiker und stellvertretende Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld ist tot. Wie jetzt bekannt wurde, starb Hanselmann ganz plötzlich zwei Monate nach seinem 78. Geburtstag.
Hanselmann wurde in Leverkusen geboren und wuchs in Dormagen auf. Dort gehörte er von 1975 bis 2006 dem Stadtrat für die SPD an.
Dem Rheinland immer treu geblieben
Die Verbindung zur Stadt blieb auch nach seinem Wechsel nach Köln bestehen, berichtet „Dormago.de“. Der Lebenslauf von Hanselmann war nicht gradlinig. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann, bevor er zum Grenzschutz wechselte. Dort machte er sein Abitur und nahm danach in Köln ein Studium der Pädagogik, Soziologie und Psychologie auf.
Als Diplom-Pädagoge arbeitete er 20 Jahre lang in Düsseldorf als Referatsleiter für den DGB-Bundesvorstand, was seine berufliche Erfüllung wurde. Die Liebe zum Rheinland zeigte sich deutlich, als er den Umzug nach Berlin ablehnte, nachdem der Gewerkschaftsbund seine Zentrale in die Hauptstadt verlegte.
Aktiv im Kölner Veedel bis zuletzt
Sein Einsatz in seiner neuen Heimat Köln war ebenfalls enorm. Seit 2014 gehörte Udo der Bezirksvertretung Ehrenfeld an. Seit 2020 war er der 1. stellvertretende Bezirksbürgermeister. Hanselmann fungierte als Vorsitzender des Vereins Aktion Nachbarschaft und war in vielen anderen Vereinen aktiv, wie bei „Kultur im Veedel“, dem Ossendorfer Karnevalsverein sowie der Bürgervereinigung Ossendorf.
Sein Tod kam vollkommen unerwartet. Der Bezirksvertreter hatte für den nächsten Dienstag eine feste Zusage als Gast für den Frühjahrsempfang der SPD in Köln. Sein Fehlen wird nicht nur bei dieser Veranstaltung schmerzlich spürbar sein. (red)
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