Abo

Weiberfastnacht 2023Carolin Kebekus gibt Survival-Tipps für Kölner Karneval

Lesezeit 4 Minuten
Menschen feiern bunt kostümiert beim Kneipenkarneval.

So schön kann der Kneipenkarneval sein.

„Drink doch ene met...“ Vor allem im Karneval lassen Kölner keinen allein. Doch im jecken Treiben lauert auch die ein oder andere Gefahr. Komikerin Carolin Kebekus hat ein Video mit fünf Survival-Tipps für Feiernde, insbesondere Frauen, im Kölner Karneval veröffentlicht.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattform Twitter, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte der externen Plattform Twitter angezeigt werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Lesen Sie außerdem über elf Anfängerfehler, die es im Kneipenkarneval zu vermeiden gilt:

Die teure Winterjacke tragen

Wer einmal einen Tag nach einer Karnevalsparty in einer Kneipe war, um seine verloren gegangene Jacke zu suchen, weiß, wie viele oft auch teure Jacke unter Tischen und Bänken verschwinden. Deshalb unbedingt immer eine alte Jacke anziehen, deren Verlust man verschmerzen könnte. Kölner nennen die übrigens Karnevalsjacke – da weiß jeder, was gemeint ist. Und sie sollte warm sein, damit man sich nicht schon beim Anstehen eine dicke Erkältung holt.

Alles zum Thema Carolin Kebekus

Unbequeme und neue Schuhe tragen 

Mag ja sein, dass die High Heels super aussehen zum Kostüm. Lassen Sie es trotzdem bleiben. Sie stehen den ganzen Tag, oft ohne Pause. Bequeme, flache Schuhe sind da Pflicht. Und auch Ihre teuren, neuen Lieblingsturnschuhe sollten Sie an diesen Tagen nicht tragen. Nach einem Tag auf einer Karnevalsfeier sehen Ihre Schuhe aus, als hätten Sie in ihnen eine Wattwanderung gemacht. Und ganz sauber werden die nie mehr. 

Ohne Plastiktüte losziehen

Die wenigsten Kneipen leisten sich an Karneval eine richtige Garderobe, sehr oft werden die Jacken einfach unter Tische oder Bänke irgendwo in der Ecke gestopft. Und da ist es sehr oft sehr dreckig und gerne auch von verschüttetem Bier sehr nass. Deshalb unbedingt eine große Plastiktüte dabei haben, in der man die Karnevalsjacken (siehe Punkt 1) und auch Mützen und Schals sicher verstauen und auch später wieder gut finden kann.

Portemonnaie einpacken

An Karneval gibt es eine ganz einfache Regel: Nimm so wenige Wertsachen mit wie möglich! Denn alles, was zu Hause bleibt, kann nicht verloren gehen oder geklaut werden. Ausweis, Bargeld (nicht zu große Scheine) und vielleicht noch die EC-Karte. Mehr braucht es nicht. Alles andere – Kreditkarten, Führerschein etc. – hat in einer vollen Kneipe nichts zu suchen.

Keinen Treffpunkt vereinbaren

Wer mit vielen Leuten verabredet ist, weiß, wie schwer es sein kann, alle unter einen Hut zu bringen. Einer will nach Ehrenfeld, die Zweite in die Südstadt und der Dritte auf eine Privatparty. Da hilft nur eins: Uhrzeit und Treffpunkt ausmachen. Und dran halten. Alles andere sorgt für Frust, vertrauen Sie uns! Und wählen Sie eine Kneipe aus, von der Sie wissen, dass die Stimmung dort in der Regel gut ist. Karnevalsfeier ist nicht gleich Karnevalsfeier. Es gibt einen Grund, warum Sie vor manchen Kneipen lange anstehen müssen und vor anderen nicht.

Die Kneipe verlassen

Man kennt das: Nach langem Anstehen ist man endlich drin in der vollen Kneipe, da schreibt plötzlich eine gute Freundin, in Kneipe XY sei die Stimmung gerade famos und man müsse unbedingt kommen. Klare Ansage: Lassen Sie es bleiben! Wenn die Kneipe, in der man ist, nicht gerade ein Totalausfall ist, lohnt es sich eigentlich nie, sie zu verlassen, denn dann steht man wieder nur irgendwo an und ist frustriert.

Die Zeit in der Warteschlange nicht nutzen

Warten nervt. Auch an Karneval. Aber wer schon mal mit netten Leuten ein oder zwei Stunden angestanden hat, weiß, dass auch die Zeit in der Warteschlange mehr als lustig sein kann. Man kann Kontakte knüpfen, vorglühen, Lieder proben. Echte Karnevalsfans wissen, dass das Anstehen manchmal mindestens so nett ist wie das Drinsein.

Die Lieder nicht kennen

Nein, man muss nicht jedes Lied auswendig können, und es kann auch jeder mitfeiern, der Kölsch lieber trinkt als spricht. Aber ein bisschen Vorbereitung hilft sehr, um Spaß zu haben. Also einfach vorher mal ein paar Spotify-Playlists durchhören oder zum Einsingen von „Loss mer singe“ gehen, dann kennt man auch direkt die neuen Hits.

Ohne Grundlage feiern

Kölsch und Karneval gehören zusammen, keine Frage. Nun gibt es Menschen, die behaupten, von Kölsch könne man nicht betrunken werden. Doch. Kann man. Und deshalb ist es wichtig, eine Grundlage zu schaffen. Also essen Sie vernünftig, bevor sie losziehen. Und noch ein kleiner Tipp: Trinken Sie zwischendrin mal ein paar Gläser Wasser…

Nur ein Kölsch kaufen

Das Schöne am Karneval ist das gemeinsame Feiern. Was man daher niemals macht, ist nur für sich selbst ein Getränk zu besorgen. Kaufen Sie immer auch Kölsch für alte und neue Freundinnen und Freunde. Und Sie können sicher sein, die werden das auch tun.

Zu spät aufbrechen

Wenn eine Kneipe voll ist, ist sie erst einmal voll. Und die, die draußen stehen, müssen warten. Mitunter seeehr lange. Schon eine Viertelstunde kann da einen sehr großen Einfluss haben. Also gehen Sie lieber etwas früher los. Alles andere rächt sich in der Regel. Denn ja, Warteschlangen können Spaß machen, aber vier Stunden wollen Sie dann ja doch nicht anstehen.

KStA abonnieren