Die Aktion will ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Auch an anderen Bauwerken stellt die Stadt Köln die Beleuchtung ab.
Weltweite „Earth Hour“Kölner Dom bleibt am Samstag für eine Stunde dunkel

Der Kölner Dom während der „Earth Hour“ im Jahr 2022. (Archivfoto)
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Die Stadt Köln beteiligt sich auch in diesem Jahr an der „Earth Hour“ des „World Wide Fund For Nature“ (WWF) und will damit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Für eine Stunde geht am Samstag, 28. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht am Dom, an der Hohenzollernbrücke und an den zwölf romanischen Kirchen aus.
Zudem ruft die Stadt alle Kölnerinnen und Kölner auf, sich an der Aktion zu beteiligen und im privaten Raum ebenfalls Beleuchtung abzuschalten. Die symbolische Aktion läuft unter dem Motto „Wir machen's aus!“ und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich für mehr Umweltschutz einzusetzen.
Der Kölner Oberbürgermeister betont die Wichtigkeit der Aktion: „Der Klimaschutz gerät angesichts anderer globaler Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Deshalb ist die Earth Hour wichtig: Sie rückt das Thema in den Mittelpunkt. Ich freue mich, wenn viele Kölnerinnen und Kölner mitmachen und wir ein gemeinsames Zeichen für das Klima setzen.“
Die „Earth Hour“ findet seit 2007 jedes Jahr Ende März statt
Seit 2007 findet die „Earth Hour“ jedes Jahr Ende März statt und soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz lenken. Zunächst startete die Aktion als lokales Projekt im australischen Sydney, entwickelte sich dann aber schnell zu einem globalen Phänomen. Schon ein Jahr später nahmen 300 Städte in 35 Ländern teil und schalteten an bekannten Wahrzeichen die Beleuchtung ab. Im letzten Jahr beteiligten sich alleine in Deutschland mehr als 500 Städte.
Eine Übersicht und mehr Informationen gibt es auf der Homepage des WWF. Menschen, die an der Aktion teilnehmen wollen, finden dort nicht nur Tipps, wie die Earth Hour gestaltet werden kann, sondern können sich auch registrieren, um auf einer interaktiven Karte mit allen Mitmachenden – egal ob Gemeinden, Firmen oder Privatmenschen – zu erscheinen. (jpr)

