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Nach WDR-Satire
Fridays for Future demonstrieren mit Großeltern in Köln gegen rechts

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Mitglieder der Kölner Umweltinitiative „Fridays for Future“ haben zusammen mit der Unterstützergruppe „Grannies for Future“ in Köln demonstriert.

Köln – Als Reaktion auf den Aufruhr um die kürzlich im WDR gelaufene satirische Version des Kinderliedes „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ haben etwa 70 Mitglieder der Kölner Umweltinitiative „Fridays for Future“ zusammen mit der Unterstützergruppe „Grannies for Future“ am Freitagnachmittag vor dem Funkhaus am Appellhofplatz ihre eigene Interpretation des Textes vorgetragen. Darin löst „das politische System“ die Oma in der Rolle der „Umweltsau“ ab.  

Die Bewegung teilte im Vorfeld mit, dass sie sich aufgrund der Vorfälle um das Satirevideo dazu gezwungen sehe, auf die Straße zu gehen. In der vergangenen Woche hätten Rechte in den sozialen Medien versucht, jungen Klimaschützern ihre Legitimität abzuerkennen und sie zu diffamieren. 

Klimagerechte Welt müsse antifaschistisch sein

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„Eine klimagerechte Welt muss immer antifaschistisch sein, um wirklich ein gutes Leben für alle zu schaffen. Nicht wir sind es, die die Gesellschaft spalten, sondern Rechte, die hetzerische Inhalte verbreiten“, erklärt die Schülerin Maira Kellers. Die Klimakrise sei nur mit allen Generationen gemeinsam effektiv zu bekämpfen. 

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„Weder unsere Großeltern, noch wir sind als Individuum verantwortlich für die Klimakrise. Eine echte Umweltsau hingegen ist das heutige System, welches es den Menschen unmöglich macht klimafreundlich zu handeln, genauso wie die Politik, die weiter an diesem festhält. Wir lassen uns nicht zwischen den Generationen spalten und stehen weiterhin zusammen“, sagt die Schülerin Pauline Brünger. (hen/ihi)

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