Vier Jahre dauert der Krieg in der Ukraine schon an. Ein Kölner Verein ruft zur Solidarität auf. Am Dom soll ein Zeichen gesetzt werden.
Russischer Angriff jährt sichKundgebung in Köln erinnert an vier Jahre Ukraine-Krieg – 3000 Menschen erwartet

Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine veranstaltet der Verein Blau-Gelbes Kreuz eine Kundgebung. Das Bild zeigt die Demo am Dom 2025. (Archivbild)
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Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine wird in Köln ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Für Dienstagabend (24. Februar) werden am Dom rund 3000 Teilnehmende erwartet.
Am 24. Februar 2022 startete Wladmir Putin den blutigen Versuch, das Nachbarland zu annektieren. Schätzungen zufolge sind seitdem hunderttausende Menschen gestorben, Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer mussten ihre Heimat verlassen.
Kölner Verein ruft zur Unterstützung der Ukraine auf
Zum Jahrestag ruft der Kölner Verein „Blau-Gelbes Kreuz“ zu einer Kundgebung am Roncalliplatz auf. Beginn ist am Dienstag um 19 Uhr, die Demo ist bis 21.30 Uhr angemeldet. Auf Instagram heißt es: „Vier Jahre russische Vollinvasion – vier Jahre Widerstand. Wir stehen weiter an der Seite der Ukraine. Für Freiheit, Demokratie und ein starkes Europa.“
Der Verein appelliert: „Kommt vorbei, zeigt Solidarität und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen.“ Bei der Polizei Köln ist die Veranstaltung mit 3000 erwarteten Menschen angemeldet.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der Verein unter dem Titel „Drei Jahre russische Vollinvasion – jetzt alle Ressourcen für die Ukraine mobilisieren“ zur Kundgebung aufgerufen. Als Gäste waren unter anderem Kölns damalige Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Berivan Aymaz als Vizepräsidentin des NRW-Landtags und die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Mona Neubaur gekommen. (sbo)

