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Rechtzeitig vor EröffnungKölner Bühnen finden vorgeschriebene Brandwachen

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Die Baustelle an der Oper wird abgebaut. (Bild aus dem Juli 2026)

Die Baustelle an der Oper wird abgebaut. (Bild aus dem Juli 2026)

Rund 3300 Aufführungen soll die Firma bis 2030 beaufsichtigen. Los geht es ab September. 

Einen Monat vor der geplanten Eröffnung haben die städtischen Bühnen eine Firma gefunden, die für die nächsten vier Jahre bei rund 3300 Aufführungen die gesetzlich vorgeschriebenen Brandsicherheitswachen stellt (wir berichteten).

Es handelt sich um die Kölner Firma BSK GmbH, die sich auf ihrer Internetseite selbst als „Marktführer“ bezeichnet. Die Höhe der Auftragssumme ist nicht bekannt. Ab 216.000 Euro muss die Stadt aber europaweit ausschreiben, und das hat sie in diesem Fall getan.

Kosten von knapp 800 Millionen Euro

Wie berichtet, hatte die Stadt Köln die Suche nach den Brandsicherheitswachen im Juni veröffentlicht. Firmen konnten sich bis zum 1. Juli melden. In der Ausschreibung sprach die Verwaltung davon, die Wachen seien „systemrelevant für die Wiedereröffnung“ nach 14 Jahren Sanierung.

Der Festakt am Offenbachplatz findet am 24. September statt. Dann sind Oper, Schauspiel, Kleines Haus und Kinderoper wieder nutzbar. Die reinen Planungs- und Baukosten betragen 798,6 Millionen Euro. Während der Sanierung hatten unter anderem die Brandschutzanlagen wiederholt Probleme verursacht.

Trotz der Sanierung sind die Brandsicherheitswachen nötig, sie waren auch schon in den Interimsspielstätten aktiv. Die Stadt verwies zuletzt auf die Gesetzeslage: Demnach sind solche Experten laut Paragraf 41 der Verordnung über Bau und Betrieb von Sonderbauten vorgeschrieben. Sie haben mehrere Aufgaben, das geht aus einem Merkblatt der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes hervor. Dazu zählt die frühzeitige Erkennung einer Brandgefahr beziehungsweise eines Brandes. (mhe)