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Rätselraten um Kölner Brauhaus  Das steckt hinter der Schließung des „Schmitze Lang“

Häuserfront des Brauhauses Schmitze Lang auf der Severinstraße.

Wer ins Schmitze Lang will, steht momentan vor verschlossenen Türen.

Rätselraten um die Gaststätte „Schmitze Lang“ an der Severinstraße: Die Türen sind verschlossen, ein Konzert wurde kurzfristig abgesagt. Und auch geplante Weihnachtsfeiern finden dort nicht statt.

Eigentlich sollte am vergangenen Sonntag (27. November) im Brauhaus „Schmitze Lang“ an der Severinstraße ein Konzert mit dem ehemaligen Paveier-Frontmann Micky Brühl stattfinden. Doch die Veranstaltung wurde abgesagt. Wer aktuell ins Lokal möchte, steht vor verschlossenen Türen. Seit dem 17. Oktober ist das Brauhaus bereits geschlossen. Offiziell aufgrund eines Wasserschadens.

„Leider wurden wir soeben vom Betreiber des ‚Schmitze Lang‘ informiert, dass unser Auftritt am Sonntag leider nicht stattfinden kann! Die Karten behalten ihre Gültigkeit und wir informieren Euch, sobald ein neuer Termin feststeht!“, heißt es auf der Facebook-Seite von Brühl. Eine konkrete Begründung für die Absage und die damit verbundene plötzliche Schließung des gesamten Lokals ließ sich daraus nicht erkennen.

Damit nicht genug: In der Kommentarspalte des Posts von Brühl beschwert sich eine Userin darüber, dass auch geplante Weihnachtsfeiern in der Lokalität nun nicht stattfinden könnten – offizielle Absagen soll es nicht gegeben haben.

Alles zum Thema Severinstraße

Betreiber des ‚Schmitze Lang‘: „Wir warten seit Wochen auf eine Rückmeldung“

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat einen der Betreiber des „Schmitze Lang“, der anonym bleiben möchte, um nach eigenen Angaben weitere Querelen mit der Stadt zu vermeiden, erreicht. „Die Konzession ist ausgelaufen. Wir warten seit mehreren Wochen auf eine Rückmeldung der Stadt Köln“, sagt der Betreiber. Nach dem Betreiberwechsel im Sommer soll das „Schmitze Lang“ aufgrund einer vorläufigen Konzession den Betrieb erstmal aufrechterhalten haben, die Gaststättenerlaubnis soll dann im Herbst endgültig ausgelaufen sein.

„Wir haben die Wiedererteilung beantragt und das Ordnungsamt war auch mehrfach da, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist“, erzählt der Betreiber. Doch die Genehmigung soll weiter auf sich warten lassen. „Wir sind irgendwann nicht mehr mit den Absagen hinterhergekommen, mehrere Mitarbeiter sind ausgestiegen, nachdem wir schließen mussten.“

Die Stadt Köln teilte mit, sie prüfe derzeit die neuen Unterlagen. Zu Einzelheiten könnten sie sich aus Datenschutzgründen nicht äußern. Allerdings bestätigten sie, dass die Gaststätte derzeit nur für private Feiern genutzt werden dürfe. Wann und ob das „Schmitze Lang“ seine Türen wieder aufschließt, ist damit weiterhin unklar.